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Eine Chronik des Lebens von Erwin Rommel Erster Weltkrieg

Beginn des Ersten Weltkriegs

1914

Nach einer kurzen Zeit als Kommandeur beim Württembergischen Feldartillerie-Regiment 49 in Ulm kehrt Rommel nach Weingarten zurück. Hier erreicht ihn im August 1914 die Nachricht von der Mobilmachung. Im September 1914 nimmt Rommel an den beiden Schlachten bei Varennes in Frankreich teil. Unter seinen Kameraden gilt Rommel als besonders tapferer Soldat. Eine Verwundung Ende September 1914 führt zu einem mehrwöchigen Lazarettaufenthalt im Karl-Olga Krankenhaus in Stuttgart. Er erhält das Eiserne Kreuz (2. Klasse).

Soldaten im ersten Weltkrieg neben einer Haubitzenstellung

Haubitzenstellung in den Argonnen im 1. Weltkrieg

Weitere Auszeichnung

1915

Nach seiner Genesung kehrt Rommel an die Front zurück und nimmt an den Kämpfen in den Argonnen, einer Hügellandschaft im Nordosten Frankreichs, teil. Als erster Leutnant seines Regiments erhält er das Eiserne Kreuz (1. Klasse). Im Oktober des Jahres 1915 wird er zum Württembergischen Gebirgsbataillon (WGB) nach Münsingen versetzt.

Frontleben und Hochzeit

1916

Als Kompanieführer des Württembergischen Gebirgsbataillons (WGB) kämpft Rommel in den Vogesen. Zweimal – im Winter 1916/1917 und erneut im August 1917 - wird Rommel mit seinem Bataillon an die rumänische Front verlegt. Ende November 1916 heiratet Rommel seine Verlobte Lucie-Maria Mollin.

Erwin Rommel Umgeben von Kameraden der Gebirgsbataillon beim Bau von Unterständen

Rommel (3. v. o. l.) mit Gebirgsschützentruppe beim Bau von Unterständen

Österreichisch-Italienische Front

September 1917

Ab September 1917 kämpft Rommel mit seinem Bataillon an der österreichisch-italienischen Front am Isonzo. Für den Durchbruch an der Kolovratlinie, einem Bergkamm entlang der heutigen Grenze zwischen Italien und Slowenien, die Erstürmung des Monte Matajur und die Eroberung von Longarone wird ihm im Dezember 1917 der höchste deutsche Tapferkeitsorden des Ersten Weltkrieges, der "Pour le Mérite" verliehen.

Kriegsende

1918

Im Februar 1918 wird Rommel Offizier beim Königlich-Württembergischen-Generalkommando. Zum Hauptmann befördert, ist er am Kriegsende für den Rücktransport von Militärgütern aus dem Elsass nach Deutschland zuständig. Für den begeisterten Frontkämpfer ist der Dienst im Generalstab eine eher lästige Pflicht.

Ulrich Tukur als Erwin Rommel
Der Fernsehfilm
10.11.2016 | 23.45 Uhr | SWR Fernsehen
Die Dokumentation
13.11.2016 | 11.30 Uhr | SWR Fernsehen
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