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SENDETERMIN Di, 24.7.2012 | 21:45 Uhr | Das Erste

Warum Schlaganfallpatienten zu spät in "Stroke Units" verlegt werden Das Versagen der Krankenhäuser

Seit einem Schlaganfall ist Immacolata Stozek schwer gelähmt, sitzt im Rollstuhl. Ihre Ärzte haben den Schlaganfall zu spät erkannt: Zehn Tage habe sie in einer Klinik gelegen, ohne dass die richtige Diagnose gestellt worden sei, berichtet die junge Frau. Erst auf Druck ihres Mannes wurde sie in eine größere Klinik verlegt. Die Spezialisten dort erkannten den Schlaganfall innerhalb weniger Minuten, doch für eine wirksame Behandlung war schon zu viel Zeit verstrichen.

So wie ihr geht es vielen Patienten. Zwischen den Kliniken gibt es enorme Qualitätsunterschiede: Den kleinen Krankenhäusern auf dem Land fehlt es an Apparaten und an Fachwissen, um Schlaganfall-Patienten optimal zu behandeln. Trotzdem landen 40 Prozent der Patienten in solchen nicht spezialisierten Krankenhäusern. Ein Grund: Die Spezial-Kliniken, soganannte Stroke Units, sind ungleich verteilt, gerade in Flächenländern sind sie nicht immer erreichbar. Und: Wirtschaftlicher Druck sorgt dafür, dass kleine Kliniken die lukrativen Schlaganfall-Patienten behalten, statt sie an Stroke Units abzugeben.


9:56 min | Di, 24.7.2012 | 21:45 Uhr | Das Erste

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Autorengespräch: Das Versagen der Krankenhäuser

Moderator Fritz Frey im Gespräch mit den Autoren Claudia Butter und Achim Reinhardt

2:52 min | Di, 24.7.2012 | 21:45 Uhr | Das Erste

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REPORT MAINZ fragt Prof. Martin Grond

Er ist im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und ausgewiesener Schlaganfall-Experte.

6:21 min | Di, 24.7.2012 | 21:45 Uhr | Das Erste

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REPORT MAINZ fragt Prof. Gerd Glaeske

Der Gesundheitsökonom hat sich intensiv mit der Schlaganfall-Behandlung beschäftigt.

aus der Sendung vom

Di, 24.7.2012 | 21:45 Uhr

Das Erste

Bericht

AutorIn:
Claudia Butter, Achim Reinhardt
Kamera:
Helmut Fischer, Christian Saal, Thomas Schäfer
Schnitt:
Susanna Tomas
Sprecher:
Achim Reinhardt