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Achim Reinhardt, Jahrgang 1976

zielsicher

Mit Leidenschaft und Ausdauer geht er den Dingen auf den Grund, auch gegen Widerstände. Unvoreingenommen spürt er spannende Storys auf – und bleibt dran. Zielsicher, kreativ und analytisch. Seine Recherchen nimmt er wichtiger als sich selbst und hat trotz aller Missstände, die er mit ans Tageslicht bringt, seinen Humor nicht verloren.

Achim Reinhardt

Achim Reinhardt

Seit 2009 arbeitet Achim Reinhardt als Redakteur und Reporter für REPORT MAINZ. Zugleich zeichnet er als Online-Koordinator für den Internetauftritt und die Social-Media-Aktivitäten des ARD-Politikmagazins verantwortlich. Seit Anfang 2018 ist er außerdem Chef vom Dienst der neu gegründeten Recherche-Unit des SWR.

Schwerpunkte seiner Recherchen waren bisher u.a. verdeckte Parteienfinanzierung, Missbrauch von Steuergeldern in Parlamenten, die Verstrickung von Westkonzernen in DDR-Zwangsarbeit, Gentrifizierungs- und Entmietungs-Strategien von Immobilienspekulanten, grüne Mobilitätslügen der Autolobby, Auswüchse der Energiebranche sowie die illegalen Mexiko-Deals des Waffenherstellers Heckler&Koch.

Neben Magazinbeiträgen produziert Achim Reinhardt auch längere Filme wie das ARD-Feature "Exclusiv im Ersten: Miete rauf, Mieter raus! Die fiesen Tricks der Spekulanten" (2013, Co-Autor: Thomas Schneider), die ARD-Doku "Ausgebeutet für den Klassenfeind - wie DDR-Zwangsarbeiter für Westfirmen leiden mussten" (2015, Co-Autorin: Claudia Butter), „Exclusiv im Ersten: Der Kampf um die Windräder – die Auswüchse der Boombranche “ (2016, Co-Autorin: Claudia Butter) oder „Exclusiv im Ersten: Mit Vollgas in den Verkehrskollaps – der Kampf um die Mobilität von morgen“ (2018, Co-Autor: Heiner Hoffmann).

Immer wieder kommt er bei ARD-Sondersendungen zum Einsatz: 2011 und 2016 war er Redakteur im Studio für die ARD-Wahlsendung zu den Landtagwahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. 2013 entwickelte er als Mitglied des senderübergreifenden Redaktionsteams das neue ARD-Format "Überzeugt uns! Der Politiker-Check" (BR/SWR/MDR) zur Bundestagswahl.

Für seine Recherche zum "Fall Felbinger" im Bayerischen Landtag wurde Achim Reinhardt 2016 für den Grimme-Preis nominiert (Co-Autorin: Claudia Butter). Sein Film "Krieg gegen Flüchtlinge" (Co-Autor: Thomas Reutter) wurde 2011 beim Mediterranean Journalist Award der Anna-Lindh-Foundation als "außergewöhnliche journalistische Leistung" geehrt. Für seine Berichterstattung über das Schicksal einer in der Sowjetunion verfolgten christlichen Gemeinde wurde er 2005 mit dem 1. Preis des Propst-Reinhard-Becker-Medienpreises der Evangelischen Kirche ausgezeichnet. Achim Reinhardt trainiert zudem für verschiedene Ausbildungsträger den journalistischen Nachwuchs im Recherchieren und Texten.

Das journalistische Handwerk hat Achim Reinhardt von der Pike auf gelernt: Bereits während seines Studiums der Geschichtswissenschaft, Romanistik und Kulturanthropologie arbeitete er als Reporter für regionale und überregionale Zeitungen. Daneben hospitierte er in verschiedenen Sendern, u.a. im ZDF, SWR, SR und beim französischen Radio Saint-Affrique. Nach seinem Studienabschluss absolvierte er von 2003 bis 2005 ein Redaktionsvolontariat bei der Mainzer "Allgemeinen Zeitung" (Verlagsgruppe Rhein Main). Anschließend wechselte er zum SWR nach Baden-Baden, wo er 2005-2009 zunächst als Referent des Fernsehdirektors mit Programmfragen der ARD und des SWR befasst war, bevor er Teil des REPORT-MAINZ-Teams wurde.