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Presseinformation REPORT MAINZ, 2. März 2007 REPORT-MAINZ zum Sendetermin des Berichts über das Grußwort von Christian Klar

  1. Der Vorwurf, REPORT MAINZ habe das Grußwort Christian Klars zur Rosa-Luxemburg-Konferenz gezielt am Tage vor der Entscheidung über Klars Haftlockerungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, um Haftlockerungen zu verhindern, entbehrt jeder Grundlage. REPORT MAINZ sendet in einem Rhythmus von drei Wochen. Von dem Grußwort Klars erfuhren die Autoren des Beitrages wenige Tage vor der Sendung auf einen Hinweis eines Teilnehmers der Konferenz hin. Dass der REPORT MAINZ Sendetermin unmittelbar vor der Entscheidung über die Haftlockerungen lag, ist insofern einem Zufall zu schulden.
  2. REPORT MAINZ hat sich in seiner Berichterstattung um eine sachliche Einordnung des Grußwortes bemüht. Der Gutachter Prof. Helmut Kury kam ausführlich mit seiner Einschätzung zu Wort, dass aus dem Grußwort nicht zwingend zu schließen ist, dass Klar, zu den selben Handlungen wie damals geneigt ist.
  3. Um Missverständnisse zu vermeiden, ordnete der REPORT MAINZ-Moderator und SWR-Chefredakteur Fritz Frey den Beitrag in seiner Abmoderation noch einmal ein: „Selbstverständlich kann auch Christian Klar ultralinke Positionen vertreten. Das Recht auf Meinungsfreiheit gilt auch für ihn. Doch in einer Zeit, wo der höchste Repräsentant des Staates über einen Gnadengesuch zu entscheiden hat, ist es unsere Pflicht, Äußerungen wie die von Christian Klar öffentlich zu machen und einzuordnen.“