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SENDETERMIN Di, 7.1.2020 | 21:46 Uhr | Das Erste

Parallelgesellschaft Warum sich in Deutschland geborene Türkeistämmige immer häufiger zurückziehen

Rund drei Millionen Menschen in Deutschland sind türkeistämmig - viele von ihnen sind in Deutschland geboren. Sie sind hier aufgewachsen und zur Schule gegangen, beherrschen die Sprache perfekt. Und dennoch ziehen sich immer mehr in die türkische Community zurück.

Ihre Heimat ist die Türkei, das geben fast alle von uns befragten Türkeistämmigen der zweiten und dritten Generation an. Und der Partner fürs Leben stammt ebenfalls aus diesem Land: 90 Prozent der in Deutschland geborenen Türkeistämmigen heiraten wieder einen Türken. In unserer Reportage fällt uns auf: Im Privatleben bleiben viele Türkeistämmige lieber unter sich. Auch in ihrer Freizeit ziehen sie sich zunehmend in Migrantenvereine zurück – spielen Fußball in einem der 500 türkischen Fußballvereine, die es in Deutschland gibt. Und es kommen immer neue Vereine hinzu: Viele Ditib-Moscheen gründen gerade neue Fußballvereine – und die sind dann dem türkischen Präsidialamt, also Staatspräsident Erdogan unterstellt. Auch auf diese Weise kann er seinen Einfluss auf die türkische Community in Deutschland ausweiten. Sein Ziel: Die Türken in Deutschland sollen türkisch bleiben.

3:35 min | Di, 7.1.2020 | 21:46 Uhr | Das Erste

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REPORT MAINZ fragt Aziz Bozkurt

Aziz Bozkurt ist Bundesvorsitzender der AG Migration und Vielfalt in der SPD. Der Türkeistämmige ist in Deutschland geboren und sagt, dass der türkische Staatspräsident Erdogan einen großen Einfluss insbesondere auf die in Deutschland geborenen Türkeistämmigen hat.

6:13 min | Di, 7.1.2020 | 21:46 Uhr | Das Erste

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REPORT MAINZ fragt Serap Güler

Serap Güler (CDU) ist Staatssekretärin für Integration in Nordrhein-Westfalen. Sie ist selbst türkeistämmig und in Deutschland geboren. Sie erklärt, warum viele in Deutschland geborene die Türkei als ihre Heimat empfinden.

6:26 min | Di, 7.1.2020 | 21:46 Uhr | Das Erste

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REPORT MAINZ fragt Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan

Prof. Halil Uslucan ist Leiter des Zentrums für Türkeistudien in Essen. Er erklärt, wie sich die Türkeistämmigen in Deutschland abgrenzen und warum ihre Verbundenheit mit der Türkei seit zehn Jahren wieder deutlich zunimmt.

aus der Sendung vom

Di, 7.1.2020 | 21:46 Uhr

Das Erste

Autor:
Manuela Dursun
Redaktionelle Mitarbeit:
Hüseyin Topel
Kamera:
Ole Flashaar, André Schmidtke, Jens Thering von der Osten, Thomas Schäfer
Schnitt: Katja Hofmann