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Nachgefragt Der Fall Gustl Mollath: Unschuldig in der Psychiatrie

REPORT MAINZ berichtete am am 13.12.2011., 13.11.2012, 04.12.2012, 21.05.2013, 11.06.2013 und am 20.08.2013 (Online-Exklusiv)

Gustl Mollath

Gustl Mollath

Seit Jahren ist der Fall Mollath in den Schlagzeilen. Über Bayern hinaus hat er eine breite Debatte über Psychiatrie und die Rolle von Gutachtern und Justiz ausgelöst. Denn: Gustl Mollath saß mehr als sieben Jahre in der geschlossenen Psychiatrie, zuletzt in Bayreuth. Er soll u.a. seine Frau misshandelt haben, wurde jedoch 2006 wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen. Begründung: Er leide an einem paranoiden Wahn bezüglich eines Schwarzgeldskandals. Doch dieser angebliche Wahn stellte sich Mitte November 2012 als Wahrheit heraus

Im August 2013 wurde Gustl Mollath schließlich aus der geschlossenen Psychiatrie entlassen. Das Oberlandesgericht Nürnberg hatte die Wiederaufnahme seines Verfahrens angeordnet. Nach 17 Verhandlungstagen am Landgericht Regensburg wurde Gustl Mollath am 14. August 2014 freigesprochen. Das Gericht ordnete eine Entschädigung für Mollath an.

Die bisherige Berichterstattung