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SENDETERMIN Di, 19.9.2017 | 21:45 Uhr | Das Erste

Land unter Deutschland ist auf die zunehmenden Starkregenereignisse schlecht vorbereitet

Sturzfluten können überall in Deutschland auftreten, auch fernab von Flüssen und Bächen. Dennoch seien nur die wenigsten Gemeinden in Deutschland darauf vorbereitet, warnt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

"Die meisten Gemeinden haben sich mit diesem Risiko bislang noch nicht beschäftigt", sagt der Katastrophenexperte des Bundesamts für Bevölkerungsschutz Wolfram Geier: "In der Regel werden Gemeinden immer dann aktiv, wenn es sie tatsächlich mit einem katastrophalen Ereignis getroffen hat."

11.000 Gemeinden gibt es in Deutschland. Über die Vorsorge vor Sturzfluten kann jede selbst entscheiden. Das Bundesamt empfiehlt vor dem Hintergrund der immer häufiger werdenden Starkregenereignisse sogenannte Starkregenrisikokarten, mit denen sich Katastrophen simulieren lassen, ohne dass tatsächlich Schäden entstehen. "Ohne Risikokarten, ohne solche Risikoanalyse, kann eine Kommune aus Sicht unserer Behörde keine vernünftige Gefahrenplanung durchführen", warnt Wolfram Geier.

Experten schätzen, dass höchsten ein Prozent der Gemeinden in Deutschland überhaupt anhand solcher Karten planen. Dabei ist in Zukunft immer häufiger mit Starkregen und Sturzfluten zu rechnen. Die Schadenssummen haben sich in den letzten 30 Jahren mehr als verdreifacht.

4:06 min | Di, 19.9.2017 | 21:45 Uhr | Das Erste

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Autorengespräch

Wie schütze ich mein Haus vor einem Starkregenereignis?

REPORT MAINZ Moderator Fritz Frey im Gespräch mit Manuela Dursun über ihren Beitrag zu Starkregenereignissen in Deutschland.

3:36 min | Di, 19.9.2017 | 21:45 Uhr | Das Erste

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REPORT MAINZ fragt Wolfram Geier

Sturzfluten nach Starkregen werden durch den Klimawandel immer häufiger über Deutschland herein brechen. Der Katastrophenexperte Wolfram Geier vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sagt, dass sich die Gemeinden viel besser darauf vorbereiten müssen.

0:27 min | Di, 19.9.2017 | 21:45 Uhr | Das Erste

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Starkregenrisikokarte - die Planungsgrundlage für Gemeinden

Mit einer Starkregenrisikokarte kann die Sturzflut digital simuliert werden. Man erkennt dabei gut, dass das Regenwasser die Hänge hinab fließt, in Richtung Straßen und Senken und dass es sich an bestimmten Stellen besonders stark sammelt. In der Animation gibt es keine Bäche oder Flüsse. Alle blauen Flächen sind ausschließlich Folge des Starkregens."

aus der Sendung vom

Di, 19.9.2017 | 21:45 Uhr

Das Erste

Bericht

Autorin:
Manuela Dursun

Kamera:
Dirk Schwarz, Till Talmann, Erik Theisen

Schnitt:
Jonathan Schaider

Sprecher:
Manuela Dursun

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