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SENDETERMIN Di, 25.3.2014 | 21:45 Uhr | Das Erste

Westdeutsche Firmen profitierten auch von Zwangsarbeit Minderjähriger in der DDR Jugendliche ausgebeutet für den Westkonsum

Westdeutsche Firmen haben von der Zwangsarbeit minderjähriger Heimkinder in der DDR profitiert. Die Heimkinder mussten damals oft schwere und gesundheitsgefährdende Arbeiten leisten und bekamen dafür kaum Entlohnung. Damit konnte sich die DDR im Westen als Billiglohnland präsentieren.


Bislang unveröffentlichte Forschungsergebnisse und Zeitzeugenberichte zeigen jetzt, dass mehrere Westfirmen Waren aus DDR-Betrieben bezogen haben, in denen die Heimkinder Zwangsarbeit leisten mussten. Unter anderem sollen der Elektrogerätehersteller AEG, die Versandhäuser Otto, Quelle und Neckermann sowie der Knäckebrot-Hersteller Wasa betroffen sein.

Die Firmen erklärten gegenüber REPORT MAINZ, sie hätten nichts von der Zwangsarbeit gewusst oder seien nicht Rechtsnachfolger der damaligen Unternehmen. Die Beauftragte für die Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Ulrike Poppe, fordert die Firmen jetzt auf, ihre Verantwortung zu klären und Wiedergutmachung zu leisten.

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