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Stimmen zum Jubiläum

Tiefenrecherche statt oberflächliche Google-Suche – das findet "tagesthemen"-Moderatorin Caren Miosga an REPORT MAINZ besonders wichtig. Der "heute show"-Moderator Oliver Welke sieht das Politikmagazin als "Essenz des öffentlich-rechtlichen Fernsehens". Für ARD-Chefredakteur Thomas Baumann ist REPORT MAINZ ein "investigatives Urgestein". SWR-Intendant Peter Boudgoust und SWR-Fernsehdirektor Christoph Hauser heben die Auseinandersetzung mit dem Publikum und die Nachhaltigkeit der journalistischen Arbeit hervor. Prominente Stimmen zum Jubiläum.

Caren Miosga - Moderatorin tagesthemen

In einer Zeit, in der so viele Journalisten und Leute, die sich Journalisten nennen, glauben, sie könnten mal ganz kurz ins Internet gehen, um sich über eine Sache zu informieren, halte ich es für umso wichtiger, dass es Sendungen gibt wie REPORT MAINZ. Politische Magazine, die wie REPORT MAINZ sich die Zeit nehmen und die Mühe, noch ordentlich zu recherchieren. Das ist ja nicht immer so einfach, gerade im politischen Feld muss man sich gegen Widrigkeiten durchsetzen. Das ist ganz wichtig und das schätze ich ganz besonders.


Oliver Welke - Moderator "heute show"

Ich glaube schon, und das ist schlimm, dass ich das als Berufsunterhalter sagen muss: Man muss wirklich aufpassen, dass sich nicht irgendwann so ein Primat der Unterhaltung durchsetzt. Denn für mich ist definitiv eine Sendung wie REPORT MAINZ, sind Aufklärung und Information die Essenz des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Wenn etwas zum Grundversorgungsauftrag gehört, dann diese Art von Journalismus. Ohne Sendungen wie Report Mainz dürfte es das öffentlich-rechtliche Fernsehen gar nicht geben.

Peter Boudgoust - SWR-Intendant

"REPORT MAINZ stellt sich der Auseinandersetzung mit dem Publikum in der digitalen Öffentlichkeit und setzt anonymer Hetze sachlich Fundierte Diskussionen entgegen."

REPORT MAINZ stellt seit nunmehr 50 Jahren mit jeder Sendung aufs Neue unter Beweis, was eine unabhängige, kritische Redaktion leisten kann. Die Recherchen und Berichte der Journalistinnen und Journalisten decken regelmäßig auf, was zuvor nicht bekannt war; sie weisen auf Missstände und Fehlentwicklungen hin und machen komplexe Sachverhalte für das Publikum verständlich.

Die Berichterstattung von REPORT MAINZ bereichert den gesellschaftlichen Diskurs um relevante Themen und erfüllt höchste journalistische Qualitätsmaßstäbe. Sie ist zum unverzichtbaren Bestandteil der deutschen Fernsehlandschaft geworden und zugleich ein wichtiger Teil der Legitimation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. REPORT MAINZ lebt den Wesenskern unseres Auftrags: Wir informieren die Zuschauerinnen und Zuschauer unabhängig und umfassend, so dass sie sich eine eigene Meinung bilden können.

Gesellschaftliche Partizipation bedeutet in der heutigen Zeit auch, im Netz präsent und ansprechbar zu sein. REPORT MAINZ stellt sich der Auseinandersetzung mit dem Publikum in der digitalen Öffentlichkeit und setzt anonymer Hetze sachlich fundierte Diskussion entgegen. In der Zeit ihres Bestehens hat die Sendung Ihren Titel gewechselt, die Redaktion ist von Baden- Baden nach Mainz umgezogen, Länge und Sendetermin wurden geändert – doch auf eines ist nach wie vor Verlass: Die Redaktion von REPORT MAINZ geht gründlich und beharrlich Themen nach, auch und vor allem da, wo es unbequem ist.

Zum 50-jährigen Jubiläum wünsche ich den Macherinnen und Machern von REPORT MAINZ weiterhin erfolgreiche Recherchen, spannende Geschichten, und wenn nötig auch das erforderliche Quäntchen Reporter-Glück.


Thomas Baumann - ARD-Chefredakteur

Thomas Baumann, ARD-Chefredakteur

Thomas Baumann, ARD-Chefredakteur

Natürlich schaue ich die Sendung gerne. REPORT MAINZ gehört zum investigativen Urgestein des deutschen Fernsehens, und diesen Anspruch löst REPORT in jeder seiner Sendungen ein. Die haben in jeder Sendung mindestens zwei Themen, die hast Du woanders so noch nie gesehen. Die exklusiv sind. Wo Du sagst: "Unglaublich, das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen." Aber dann zeigt REPORT MAINZ das Unvorstellbare.


Dr. Christoph Hauser - SWR-Fernsehdirektor

"REPORT MAINZ nennt die Dinge beim Namen und wirkt Nachhaltig."

Der Kinofilm "Spotlight" hat vor kurzem den Oscar als "bester Film" bekommen. Der Film stellt die Arbeit des investigativen Reporter-Teams der Tageszeitung "Boston Globe" in den Mittelpunkt. Ohne Effektheischerei zeigt er, wie Journalisten einen Missbrauchs-Skandal in der katholischen Kirche aufdecken, indem sie akribisch die Fakten zusammentragen, mit Betroffenen sprechen, und die Verantwortlichen mit ihren Recherche- Ergebnissen konfrontieren.

REPORT MAINZ hätte eine ebenso gute Hauptrolle für diesen Film abgegeben. Die Kolleginnen und Kollegen spüren Themen auf, verfolgen sie unbeirrbar und nehmen in ihrer Berichterstattung Haltung ein als "Anwalt der Zuschauer". Sie nennen die Dinge beim Namen, verschaffen dem Publikum Klarheit und bewirken etwas – angesichts der rasanten Beschleunigung und der kurzlebigen Erregungsmechanismen der digitalisierten Medienwelt eine starke Leistung, für die Ihnen Respekt und Anerkennung gebührt.

Liebes REPORT MAINZ-Team, Ihre journalistische Arbeit ist ausgezeichnet im wörtlichen Sinn, mit dem Bayerischen Fernsehpreis, mit dem Fernsehpreis der Deutschen Akademie für Fernsehen und weiteren Gütesiegeln. Gäbe es einen Oscar für unabhängige und nachhaltige Berichterstattung, dann ginge auch diese Trophäe an Sie. Zu erstklassigem Journalismus seit 50 Jahren gratuliere ich der Redaktion und dem gesamten Team herzlich. Bleiben Sie dran!