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SENDETERMIN Di, 23.6.2015 | 21:45 Uhr | Das Erste

Entwicklungshilfe auf Kosten der Ureinwohner Ein von Deutschland finanzierter Staudamm bedroht Stammesgebiete in Panama

Betroffene Ureinwohner in Panama fordern das sofortige Ende eines KfW-finanzierten Staudammprojektes in Panama. Es handelt sich um das Projekt "Barro Blanco", das vorsieht, Teile eines Reservates von Ureinwohnern zu fluten.

"Barro Blanco" heißt der Staudamm, der in Panama schon erheblichen politischen Schaden angerichtet hat. Das entstehende Wasserreservoir soll Teile eines Reservates von Ureinwohnern fluten, auch Siedlungen sind betroffen. Die Ureinwohner wehren sich seit Baubeginn gegen das Projekt, doch ist inzwischen ist der Damm bereits zu 95 Prozent fertiggestellt. Mithilfe deutscher Gelder: Die KfW-Tochter DEG hat einen Kredit über 25 Millionen US-Dollar bewilligt. Und damit mehrfach gegen eigene Standards verstoßen, wie eine Beschwerdekommission der Bank vor kurzem festgestellt hat. Die direkt betroffenen Ureinwohner wurden vor Baubeginn nicht ausreichend konsultiert, sie haben dem Projekt nie zugestimmt. So wehren sie sich seit Jahren gegen die drohende Vertreibung.


2:33 min | Di, 23.6.2015 | 21:45 Uhr | Das Erste

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REPORT MAINZ fragt Niema Movassat

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aus der Sendung vom

Di, 23.6.2015 | 21:45 Uhr

Das Erste

Bericht

AutorInnen:
Xenia Böttcher, Heiner Hoffmann

Kamera:
Xenia Böttcher, Oliver Brand, Heiner Hoffmann, Enrique Castro Ríos

Schnitt:
Jörg Hommer

Sprecher:
Heiner Hoffmann