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SENDETERMIN Di, 6.10.2020 | 21:48 Uhr | Das Erste

Durch Corona insolvent Gastronomen und Selbständige kämpfen um ihre Existenz

Selbstständige haben aufgrund der Corona-Krise hohe Einkommenseinbußen erlitten. Nach einer aktuellen Umfrage rechnet jeder siebte Betrieb in der Gastronomie und Hotellerie mit einer baldigen Schließung.

Es sind harte Zeiten für Selbständige. Wenn aufgrund der Corona-Beschränkungen ganzen Branchen, wie der Gastronomie und Hotellerie, die Grundlage wegbricht, dann ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die angesparten Reserven aufgebraucht sind und Unternehmer Insolvenz anmelden müssen. Eigentlich sollen die Corona-Soforthilfen das verhindern. Doch offenbar kommen diese nur ungenügend oder gar nicht an.

Nach einer Umfrage des Deutschen Hotellerie und Gaststättenverbands (DEHOGA) vom Oktober, melden 74 Prozent der befragten Unternehmen Verluste in Höhe von durchschnittlich fast der Hälfte des Umsatzes. Die Folge: Gut 14 Prozent der Betriebe rechnen mit einer Geschäftsaufgabe noch in diesem Herbst. Das Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin untersuchte die Folgen der Krise auf die Selbstständigen im Vergleich zu Angestellten. Das Ergebnis: 56 Prozent der Selbstständigen erlitten Einkommenseinbußen, im Mittel in Höhe von 1.300 Euro pro Monat. Dagegen waren es bei den Angestellten nur 16 Prozent. Diese meldeten im Mittel Einkommensverluste von 350 Euro monatlich.

Fazit der Studie: Selbstständige Frauen sind die finanziell am stärksten betroffene Gruppe und erlitten die größten Einkommenseinbußen.  

aus der Sendung vom

Di, 6.10.2020 | 21:48 Uhr

Das Erste

Bericht

AutorInnen:
Mona Botros, Niklas Maurer

Kamera:
Udo Lachnit, André Schmidtke, Markus Stoffel

Schnitt:
Andreas Hebenstreit

Sprecher:
Niklas Maurer