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Zwei Jugendliche heben große Rolle hoch

Eingesperrt und ausgebeutet Zwangsarbeit in der ehemaligen DDR

Westdeutsche Firmen haben von der Zwangsarbeit minderjähriger Heimkinder, politischer Häftlinge und Strafgefangener in der DDR profitiert. Sie mussten damals oft schwere und gesundheitsgefährdende Arbeiten leisten und bekamen dafür oft nur einen Hungerlohn.

Es wurden zahlreiche Waren aus der DDR in den Westen exportiert. Davon profitierten Firmen wie AEG, die Versandhäuser Otto, Quelle und Neckermann sowie Wasa. Auch Firmen, wie ALDI, Kaufhof, Karstadt, Woolworth, Schlecker, IKEA und sogar der Volkswagen-Konzern waren involviert. Damit kauften mehrere hundert Westfirmen Produkte aus der DDR. Aber nicht nur Westfirmen wie IKEA und Quelle, auch die DDR-Reichsbahn hat über Jahrzehnte hinweg von der Zwangsarbeit politischer Gefangener profitiert.

Die Firmen und die Reichsbahn erklärten gegenüber REPORT MAINZ, sie hätten nichts von der Zwangsarbeit gewusst oder seien nicht Rechtsnachfolger der damaligen Unternehmen. Sie werden nun aufgefordert ihre Verantwortung zu klären und Wiedergutmachung zu leisten.

REPORT Mainz berichtete in der Vergangenheit mehrfach über die Ausbeutung politischer Gefangener und minderjähriger Heimkinder in der ehemaligen DDR. Im Folgenden werden alle aktuellen Beiträge noch einmal für Sie zusammengefasst: