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Griechenland bei Sonnenuntergang

Die Griechen und ihre Schulden Ein Staat am Rande der Pleite

Seit Ende des Jahres 2009 befindet sich Griechenland am Rande einer Staatspleite. Bereits im Frühjahr 2010 mussten die Griechen erstmals ein Sparpaket von mehr als 30 Milliarden Euro jährlich beschließen – als Bedingung dafür, dass die Deutschen mit ihren Steuergeldern für die Hellenische Republik einspringen. Doch geändert hat sich seitdem nicht viel – die Begriffe "Schuldenschnitt", "Staatsbankrott" und "Ausschluss aus der Eurozone" geistern immer wieder durch die Medien.

Seit dem 25. Januar 2015 regiert nun das Linksbündnis "Syriza" unter Ministerpräsident Alexis Tsipras. Seit dem waren die Verhandlungen zwischen Griechenland und den Euro-Finanzministern in Brüssel von Spannungen geprägt. Zuletzt einigte man sich jedoch auf eine Verlängerung des laufenden Hilfsprogramms.

Doch was bedeutet die Schuldenkrise und die Sparprogramme der griechischen Regierung für die Bevölkerung? Während es sich der reiche Teil der Bevölkerung bevorzugt im Ausland gut gehen lässt und weiterhin kaum Steuern zahlt, werden die einfachen Leute zur Kasse gebeten. REPORT MAINZ berichtet regelmäßig über die wichtigsten Ereignisse in Griechenland und Deutschland während der Euro-Krise. Wir haben die Berichte noch einmal für Sie zusammengetragen.