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Tote nach Tornados in den USA Wie sich die Wirbelsturm-Zone verändert

Eine Serie von Wirbelstürmen im Südosten der USA hat viele Menschen das Leben gekostet. Auch in Deutschland gibt es jedes Jahr etwa zehn Tornados.

Tornado über einem Feld

Dieser Tornado hat im Mittleren Westen der USA gewütet.

Jedes Jahr gibt es in den USA durchschnittlich mehr als tausend Tornados - die meisten davon in der sogenannten Tornado Alley, also der Tornadogasse von Texas im Süden bis nach South Dakota. Da haben die gefährlichen Windhosen sozusagen Tradition. Nun scheint es aber in den letzten Jahrzehnten eine räumliche Verschiebung gegeben zu haben - das berichten amerikanische Wissenschaftler.

Risiko für Tornados verschiebt sich nach Osten

Lichtung im Wald, einige Bäume sind umgeknickt oder abgebrochen

Tornados können Bäume entwurzeln und umknicken lassen.

In den Great Plains im Süden und der Mitte der Tornado Alley hat die Zahl der Windhosen abgenommen. Dafür treten unter anderem im Südosten der USA - in der sogenannten Dixie Alley - mehr Tornados als früher auf, zum Beispiel auch im jetzt so hart getroffenen Bundesstaat Alabama.

Dort ist das Risiko von Tornados gestiegen - und nicht nur das: sie scheinen besonders große Schäden zu verursachen. In der Dixie-Alley werden nach Medienberichten die stärksten Tornados beobachtet - außerdem sei die Bevölkerungsdichte im Südosten höher als in vielen Gebieten der altbekannten Tornado Alley.

Zusammenhang zwischen Wirbelstürmen und Klimawandel unklar

Ob die räumlichen Verschiebungen mit dem Klimawandel zu tun haben, ist noch unklar. Sie passen aber zu Klimamodellen, die damit rechnen, dass extreme Wetterereignisse in Teilen des US-amerikanischen Südostens zunehmen.

Autorin: Stefanie Peyk, SWR Umwelt und Ernährung | Online: Jutta Kaiser