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Moderation Ulrike Nehrbaß

Ulrike Nehrbaß 2011

Ulrike Nehrbaß

"So und jetzt kommt die Version für Hollywood!" Den Spruch bekomme ich öfter mal von unserem Kameramann zu hören. Und zwar immer dann, wenn ich eine Moderation zum wiederholten Mal in die Kamera sprechen muss. Was für ein Glück, dass "natürlich!" keine Live-Sendung ist!

Geduld ist eine der vielen Voraussetzungen, die Kollegen mitbringen sollten, wenn sie es länger mit mir aushalten wollen. Geduld ist nämlich etwas, wovon ich selbst viel zu wenig habe... Dafür bin ich neugierig. Und das ist eine Grundvoraussetzung für meinen Beruf. Nach meinem Abitur in Trier habe ich in Mainz Sport und Journalismus studiert. Es folgten in den 1990ern meine ersten Jahre als SWF-Sportreporterin bei "Flutlicht".

Mit der Familien- und Nestphase (ich bin verheiratet, wir haben zwei Kinder), wurde ich immer empfänglicher für Natur- und Umweltthemen. Inzwischen bin ich durch und durch grün. Pflanzen und Tieren, die auf der Roten Liste der gefährdeten Arten stehen. Neue Technologien, die uns und unseren Nachkommen eine einigermaßen heile Welt garantieren. Oder einfach Verhaltensweisen, die man sich selbst aneignen kann, damit wenigstens das Stückchen Welt, das uns direkt umgibt, so gesund wie möglich bleibt und der Rest ein bisschen besser wird, für meine Moderation von "natürlich!" lerne ich fast täglich dazu.

Ich bin keine Weltverbesserin, aber die einfachen Dinge versuche ich schon auch umzusetzen. Wir wohnen in einem Holzhaus (nachwachsende Rohstoffe!), erwärmen unser Brauchwasser über Solarmodule und gießen den Garten mit Regenwasser aus der Zisterne. Mein Auto pustet 129 Gramm CO² pro Kilometer in die Luft (da gäbe es sicher noch Verbesserungsbedarf) und in meinem Kühlschrank stehen mehrheitlich Bioprodukte und Lebensmittel aus der Region. Denn das hatte ich noch gar nicht erwähnt: Ich esse und trinke für mein Leben gerne. Daran würde ich nie sparen, Energie schon.