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SENDETERMIN Di, 8.1.2019 | 20:15 Uhr | SWR Fernsehen

Zitrusfrüchte Wie gesund sind Orange, Zitrone und Co.?

Zitrusfrüchte gelten als perfektes Winterobst. Aber haben sie tatsächlich so viel Vitamin C? Und warum sollte man manchmal die weißen Häutchen mitessen?

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Vitamin-C in Obst und Gemüse

Das sind die größten Vitamin-C-Bomben

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Mandarinen sind süß und lecker. Ihr Vitamin-C-Gehalt ist mit etwa 32 Milligramm vergleichsweise moderat. Dafür enthalten sie zusätzlich Provitamin A.

Mandarinen sind süß und lecker. Ihr Vitamin-C-Gehalt ist mit etwa 32 Milligramm vergleichsweise moderat. Dafür enthalten sie zusätzlich Provitamin A.

Grapefruits enthalten etwa 40mg Vitamin C pro 100g.

Etwas mehr Vitamin C enthalten Orangen: Sie liegen bei etwa 45 bis 50mg pro 100 Gramm. Mit zwei Früchten deckt man also seinen Tagesbedarf.

Zitronen haben etwa 53mg Vitamin C pro 100g Fruchtfleisch.

Etwa gleichauf mit Orangen und Zitronen liegt Spinat mit 50mg Vitamin C pro 100g. Außerdem enthält er Folsäure, Beta-Carotin und Kalzium. Aber Vorsicht: Vitamin C ist stark hitzeempfindlich - zumindest ein Teil geht beim Kochen verloren.

Kohl schlägt Zitrusfrüchte in Punkto Vitamin C: Grünkohl zum Beispiel enthält etwa 105mg. Um möglichst viel zu erhalten, sollte das Gemüse schonend gedünstet oder gedämpft werden.

Rosenkohl enthält 110mg Vitamin C auf 100g. Auch hier gilt: Nicht zu lange und schonend erhitzen.

Rote Paprika enthalten mit 140mg fast dreimal so viel Vitamin C wie Orangen. Grüne und gekochte Paprika aber deutlich weniger.

Noch mehr hat die Petersilie: Etwa 160mg.

Schwarze Johannisbeeren enthalten etwa 175mg Vitamin C pro 100g. Rote nur etwa 35mg.

Sanddorn ist eine richtige Vitaminbombe: Die sauren Früchte enthalten roh zwischen 200 und 800mg Vitamin C.

Der Vitamin-C-Star unter den einheimischen Früchten ist die bescheidene Hagebutte. So enthalten die Früchte der Heckenrose etwa 1250mg Vitamin C. Nach dem Einkochen zu Hägenmark bleiben jedoch leider nur etwa 50mg übrig. Auch hier gilt also: Nach Möglichkeit roh genießen!


Filmautorin: Nina Rathfelder | Online: Sola Hülsewig
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