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Mietpreise im Südwesten Trendwende bei Mieten deutet sich an

Bei den Mietpreisen in Deutschland scheint es in diesem Jahr eine neue Entwicklung zu geben. Der rasante Anstieg habe sich verlangsamt, so der Immobilienverband Deutschland.

Ein Wohngebäude mit Spielplatz und Geldscheinen als Symbol für hohe Mieten

Scheinbar steigen die Mieten nicht mehr so stark wie in den vergangenen Jahren

Der Verband hat in Berlin den neuen Wohnpreisspiegel vorgestellt. Die Neuvertragsmieten für Wohnungen in allen Wohnwertklassen seien in diesem Jahr langsamer gestiegen als 2016. So muss beispielsweise für eine Wohnung mittleren Wohnwerts bundesweit im Schnitt 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr bezahlt werden. In den Jahren zuvor hatte es hier häufig noch Preissteigerungen von vier oder fünf Prozent gegeben.

Mieten steigen auch im Südwesten nicht mehr so stark

In vielen Städten blieben die Mietpreise für Wohnungen mittleren Wohnwerts im Schnitt sogar gleich. Laut Studie war das in diesem Jahr zum Beispiel in Stuttgart, Ludwigshafen und Karlsruhe der Fall. Auch in Ulm und Freiburg stagnierten die Mieten.

In Trier gab es zwar einen Anstieg um rund 2,5 Prozent, im Jahr zuvor war der Anstieg aber noch doppelt so hoch.

Mehr Wohnungen sorgen für bezahlbares Mietpreisniveau

Ein eingerüstetes Mehrfamilienhaus

Mehr Wohnungsbau drückt auf die Mietpreise

Laut Immobilienverband Deutschland zeigt der bundesweite Wohnungsbau Wirkung. Mehr Wohnungen seien der beste Schutz vor starken Mietanstiegen, so die Immobilienexperten.

Der Verband hat für diese Studie die Mieten in bundesweit mehr als 370 Kommunen untersucht.



Von Tobias Frey, SWR Wirtschaft und Soziales | Online: Heidi Keller

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