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Internationale Tourismus-Trends 2019 Das Reisen der Zukunft wird virtuell

Vor der Buchung die Reiseziele virtuell anschauen, natürlich inklusive Zimmer. Das kann eine Überraschung vor Ort ersparen und soll in Zukunft normaler Service sein.

3D-Bilder können manchem Kunden im Reisebüro die Buchung leichter machen.

3D-Bilder können manchem Kunden im Reisebüro die Buchung leichter machen.

Reisen wird digital, unaufhaltsam. Das zeigt sich auch auf der internationalen Reisemesse ITB in Berlin. Viele Unternehmen stellen dort neue Produkte und Services für Reiseanbieter vor, die immer mehr auf digitaler Technik und Datenanalyse beruhen.

Virtuelle Realität zeigt Urlaubern vorab, was sie erwartet

Venedig

Reiseziele aussuchen könnte bald einfacher und stressfreier werden.

Das funktioniert so, dass man sein Smartphone in eine spezielle Brille steckt und dann in einen virtuellen Raum versetzt wird. So kann man sich zum Beispiel das Hotelzimmer dreidimensional anschauen, genauso wie die Kabinen auf einem Kreuzfahrtschiff oder auch schon Sehenswürdigkeiten vor Ort. Es gibt weltweite Beispiele, aber auch eines aus Rheinland-Pfalz: eine Rekonstruktion des Römischen Theaters in Mainz in 3D.

Darüber hinaus soll es eine Software für Reisebüros möglich machen, dass sie ihre Kunden persönlich beraten können - ohne dass diese dafür noch extra ins Reisebüro kommen müssen. Das funktioniert so, dass man mit dem Reisebüro telefoniert oder chattet und der Berater einem während des Gesprächs passende Angebote direkt aufs Smartphone oder Tablet schickt.

Die Gästemappe im Hotel wird vom Tablet ersetzt

Tablet-PC

Die Gästemappe war gestern - auch ein Tablet kann Reisende informieren.

Ein Unternehmen stellt auf der Internationalen Tourismus-Börse spezielle Tablets vor, die die Gästemappe im Hotel ersetzen sollen. Bisher bekommt man in den meisten Hotels noch Zettel, auf denen steht, wann es Frühstück gibt und bis wann man auschecken muss. Diese Informationen soll stattdessen das Tablet liefern.

Außerdem kann man über das Gerät auch Bestellungen beim Room Service aufgeben oder eine Nachricht empfangen, wenn z.B. kurzfristig noch ein Massage-Termin im Wellness-Bereich frei wird.

Autorin: Tamara Land, SWR Aktuelle Wirtschaft | Online: Jutta Kaiser