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SENDETERMIN Do, 12.9.2019 | 16:15 Uhr | 3sat

Die Pontinischen Inseln

Die Pontinischen Inseln liegen vor der Küste Roms und sind ein angesagtes Reiseziel der Italiener, außerhalb des Landes gelten sie noch als Geheimtipp. Sie zeigen Italien wie aus dem Bilderbuch: pastellfarbene Häuser, kleine Fischerboote, einsame Sandstrände und türkisblaues Meer.

Blick auf Bucht mit steilen Felsen

Die Steilküste Ciaia di Luna

Ponza heißt die größte Insel des Archipels. Die Schönen und Reichen der High Society ankern mit ihren Yachten in den Buchten der Insel, flanieren die Promenade entlang oder besuchen die Feinschmeckerlokale.

Das Wechselspiel zwischen dem Luxus der Gäste und dem einfachen Leben der Fischer macht den Reiz von Ponza aus. Die Inselbewohner sind fromme Katholiken und verehren den Heiligen San Silverio. Ihren Schutzpatron feiern sie jedes Jahr mit einem Fest. Höhepunkt ist eine Prozession, die aufs Meer führt.

Was San Silverio für Ponza, das ist Santa Candida für Ventotene, die zweitgrößte Insel des Archipels. Ihrer Schutzpatronin zu Ehren veranstalten die Inselbewohner im September ein Fest, bei dem sie selbst gebastelte Heißluftballons steigen lassen. Auf Ponza isst man, was das Meer hergibt, wie Thun- und Schwertfisch; auf Ventotene dagegen schätzt man, was auf dem Land gedeiht, zum Beispiel Linsen.

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Vor der Küste Roms

Die Pontinischen Inseln

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Die Schönen und Reichen der High Society ankern mit ihren Yachten in den Buchten der Insel Ponza, flanieren die Promenade entlang oder besuchen die Feinschmeckerlokale.

Die Schönen und Reichen der High Society ankern mit ihren Yachten in den Buchten der Insel Ponza, flanieren die Promenade entlang oder besuchen die Feinschmeckerlokale.

Auf Ponza gibt es rund dreihundertfünfzig Fischer. Schwärme von Thun- und Schwertfisch ziehen an der Insel entlang.

Im Sommer ist viel los auf Ponza. Um fünf Uhr morgens gibt es Leute, die frühstücken und andere, die gerade erst ins Bett gehen. Ab acht gehen sie zum Strand und um sechs nehmen sie den Aperitif. Um jede Uhrzeit sieht man Menschen.

Rund achthundert Menschen leben auf Ventotene, der zweitgrößten Insel des pontinischen Archipels.

Auf Ponza leben rund dreitausendfünfhundert Menschen. Im Sommer sind es ein paar mehr, aber nie wirkt die Insel überfüllt. Nach Ponza fährt, wem Capri oder Ischia zu voll, zu laut, zu touristisch sind.

Einsame Sandstrände und türkisblaues Meer, das sind die Ponitinischen Inseln.

Es gibt viel Wind auf den pontinischen Inseln, der Erosionen auslöst. Die Gewalt der Flut und der Salzgehalt des Wassers setzen der Küste zu und formen sie stetig neu.

Um die Strände vor Steinschlag zu schützen, sichern Fachleute die steilen Felsen.

Die Westküste der Insel. Ihre Felsen bestehen größtenteils aus Tuffstein. Sie bergen Gefahren durch Steinschlag, die auch schon zu tödlichen Unfällen führten.

Ventotene ist ein Naturparadies. Ornithologen kommen hierher, um die Flugrouten von Zugvögeln zu erforschen, denn die Insel ist eine der ersten Landemöglichkeiten für die Tiere nach dem Flug über das Meer. Abstecher führen außerdem auf die zwei unbewohnten Inseln Palmarola, ein Naturparadies, und Santo Stefano, eine ehemalige Gefängnisinsel.

Der Film stellt Menschen vor, die dem Zuschauer die Besonderheiten der Inseln näher bringen: einen Taxifahrer, der Urlauber durch die engen Gassen steuert; eine Kellnerin aus einem Nobelrestaurant; einen Fischer; einen Felsenputzer, der die Steilküste sichert; einen Stammgast, der eine Höhlenwohnung auf Ponza besitzt; den Inhaber einer außergewöhnlichen Buchhandlung auf Ventotene sowie ein Mädchen, das sich nicht vorstellen kann, seine geliebte Insel jemals zu verlassen.

Sendung am

Do, 12.9.2019 | 16:15 Uhr

3sat

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Montag und Dienstag, 15.15 Uhr und Montag 10.30 Uhr

im SWR Fernsehen