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SENDETERMIN Do, 19.4.2018 | 1:45 Uhr | 3sat

Der Foodhunter in China - Teil 1

Mark Brownstein, ein Amerikaner mit Sitz in Hongkong, hat einen ungewöhnlichen Job. Für Spitzenköche in aller Welt sucht er unbekannte Speisen oder Zutaten, zumeist in Asien. Ein Filmteam des SWR begleitet den professionellen Geschmacksjäger ins Reich der Mitte.

In Südchina findet er "Buddhas Finger", eine Zitrone, die leicht bitter ist. Er begleitet die Händlerin ins Dorf, um alles über die unbekannte Frucht zu erfahren.

Teufelszwirn und Buddhas Finger

In Shanghai testet in einem noblen Hotel Küchenchef Gerhard Passrugger die exotischen "Finger" mit österreichischen Mohnsamen - und ist begeistert.

Der Küchenchef probiert ein neues Gericht, daneben Mark Brownstein.

Mark Brownstein und Gerhard Passrugger, der österreichische Küchenchef vom Park Hyatt Hotel Shanghai.

Mark stößt auf "Facai" (Haargemüse), das sind feine schwarze Fäden, die auch "Teufelszwirn" genannt werden. Facai ist eine uralte Zutat in China, die angeblich reich und glücklich macht. Facai ist sehr teuer und wird meist als Fälschung verkauft. Mark sucht das wahre Facai - in der Hochwüste der Inneren Mongolei, gleich hinter der Großen Chinesischen Mauer.

Magnoliasamen - ein heilendes Gewürz

In der tropischen Provinz Yunnan ist der Regenwald abgeholzt, aber einzelne Baumriesen stehen noch. Es handelt sich um eine Magnolienart mit hocharomatischen Samen. Sie gelten als Universalmedizin, als Nervenputzer. Ye Ba Jiao heißen sie und sind so wertvoll, dass die Dörfer die Bäume Tag und Nacht bewachen.

Mark kreiert daraus einen "Chinesischen Pernod". Und bringt seine Entdeckung zum australischen Starchef David Laris. Was wird der dazu sagen? Taugt die Entdeckung für die Spitzenküche?

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Immer der Nase nach

Der Foodhunter in China

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Die Buddha-Hand-Zitronen werden getrocknet und als Zutat für Erkältungstee auf lokalen Märkten verkauft.

Die Buddha-Hand-Zitronen werden getrocknet und als Zutat für Erkältungstee auf lokalen Märkten verkauft.

Für Mark Brownstein einen Neuentdeckung: die Buddha-Hand-Zitrone. Sie wird geerntet, getrocknet und auf Märkten verkauft.

Vielfältige Gewürze und Lebensmittel bieten die chinesischen Märkte.

In der Hochwüste der Inneren Mongolei sucht Mark Brownstein nach "Facai", einem Gemüse, das wie Haare aussieht und auch Teufelszwirn genannt wird. Facai ist eine kostbare Zutat der chinesischen Küche.

Die Wüstenalge Facai ist eine kostbare Zutat. Um sie zu finden, reist Mark Brownstein in die Innere Mongolei. Die Alge wird im Wasser gereinigt und getrocknet. Sie soll glücksbringend sein.

Weil sie so selten ist, werden auf chinesischen Märkten Fälschungen verkauft. Die Wüstenalge Farcai wächst in den Bergen der Inneren Mongolei. Sie wächst wild. Keine leicht Ernte für die Landarbeiter.

Es muss nicht immer die High Tech Küche sein: eine Feuerstelle genügt für das Zubereiten einer Pilzsuppe mit Facai.

Viele Magnolienbäume im Regenwald von Xixuanbanna wurden abgeholzt. Die wenigen, die noch existieren werden heute von den Dorfbewohnern strengt bewacht. Magnoliasamen gilt als Nervenmedizin.

Ye Ba Jiao - Magnoliasamen sind wertvoll. Nicht nur als Zutat für Speisen und Getränke, sonder vor allem als Medizin.

Ungewöhnliche Zutaten und Neuentdeckungen bietet Mark den Spitzenköchen der großen Hotels an.

Wolkenkratzer markieren den Wirtschaftsboom Chinas.

Anthony und Mark beim traditionellen Dim-Sum-Frühstück im restaurant Xiguanrenjia in Guangzhou.

Sendung vom

Do, 19.4.2018 | 1:45 Uhr

3sat

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Montag und Dienstag, 15.15 Uhr und Montag 10.30 Uhr

im SWR Fernsehen