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SENDETERMIN Fr, 27.7.2018 | 11:15 Uhr | SWR Fernsehen

Die Alpen von oben Vom Engadin zum Zürichsee

Die Alpen sind das bedeutendste Gebirge Europas, und das am besten erschlossene dazu. Über Jahrtausende hinweg entstand eine einzigartige Landschaft, in der Mensch und Natur sich wechselseitig prägten. Die Schweizer Berge sind das Herz der Alpen.

Steinbock

Der Steinbock ist das Wappentier Graubündens.


Das Verhalten von Steinböcken wird im Schweizerischen Nationalpark erforscht, dem ältesten der Alpen. In Tarasp gibt es eine der letzten Zwergschulen der Schweiz. Die Kinder sprechen Vallader, eine Variante des Rätoromanischen. Im Nachbardorf braut Marc-Florian Geyer Bergbier, das inzwischen auch in St. Moritz Kultstatus erlangt hat.

Eine Reise durch die Schweiz wäre undenkbar ohne den Postbus - die gelben "Cars" fahren auch entlegene Täler an. Dorli Menn fährt seit mehr als 20 Jahren auf der Strecke nach Juf. Italienisches Flair prägt den südlichsten Kanton der Schweiz. Am Lago Maggiore interpretiert Koch Ivo Adam lokale Gerichte des Tessins auf seine Weise.

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Die Alpen von oben - "Vom Engadin zum Zürichsee"

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Erika Stucky performt eine eigenwillige Mischung aus Jazz, Countrymusik und schweizerischen Heimatklängen, allen voran dem Jodel.

Erika Stucky performt eine eigenwillige Mischung aus Jazz, Countrymusik und schweizerischen Heimatklängen, allen voran dem Jodel.

Der Steinbock ist das Wappentier Graubündens. Schon 1650 war er durch Jagd im Alpenraum ausgerottet. Durch gezielte Wiederansiedlung leben heute circa 300 Steinböcke im Schweizerischen Nationalpark.

Aglaia Gallmann Josty unterrichtet in Tarasp in zwei Sprachen, auf Deutsch und auf Vallader. Nur noch 5000 Menschen sprechen diese rätoromanische Variante.

Der Bernina-Express ist ein technisches Wunderwerk: Die 100 Jahre alte Linie durchquert Graubünden auf einer Strecke von 150 Kilometern und windet sich dabei über zahlreiche Pässe, Schluchten, Gletscher und Sturzbäche.

Auf der Südseite des Jungfraujochs vereinigen sich mehrere Gletscherfelder zum Großen Aletsch, dem mit 23 Kilometern längsten Gletscher der Alpen.

Wie Fjorde ragen die vielen Arme des Vierwaldstättersees tief hinein ins Gebirge.

Slackliner Gian Sebregondi vollführt Balanceakte über dem 200 Meter tiefen Abgrund an der Felsnadel bei Flims. Das gespannte orangerote Seil ist nur wenige Zentimeter breit.

Auf dem Weg nach Norden zum Zürichsee liegen Eiger, Mönch und Jungfrau, das imposante Gipfelgespann, das aus der Luft aus einer ungewohnten Perspektive zu entdecken ist. In den Flimser Bergen vollführt Gian Sebregondi seine Kunststücke auf einem Seil - 200 Meter über dem Abgrund. Den Abschluss bildet ein Besuch bei Musikerin Erika
Stucky, die Jodels und Blues zusammenbringt.