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SENDETERMIN So, 13.2.2011 | 17:15 Uhr | SWR Fernsehen

Länder - Menschen - Abenteuer Zebras am Mara-Fluss

Im August wandern zwei Millionen Huftiere durch die Massai Mara, Kenias berühmtes Naturschutzgebiet Zebras stehen an der Spitze der weltgrößten Säugetierwanderung. Sie fliehen in der Trockenzeit aus der Serengeti ins feuchte Grasland des Nordens.

Doch zuvor müssen sie den Mara-Fluss überqueren. Zusammen mit zahllosen Gnus stürzen sie sich in die Fluten, vorbei an hungrigen Krokodilen. Am anderen Ufer werden sie schon von einem Löwenrudel erwartet. Der Film zeigt das erstaunliche Sozialverhalten der Zebras, die schwächere Tiere schützen und sogar tote Familienmitglieder bergen.

Eine große Gruppe Zebras im Steppengras

Zebras - zusammen mit den Gnus auf der großen Wanderung.

Mit den Zebras auf großer Tierwanderung durch die Serengeti


Während der großen Wanderung sammelt sich alles Leben am Mara-Fluss. Flusspferde kämpfen miteinander in den Tümpeln. Geparden erholen sich von den Wunden, die ihnen Zebrahengste verpasst haben. Kreischende Hyänen entreißen dem Löwen in der Nacht die erbeutete Gazelle. Und wenn alle Räuber satt sind, landen die Geier und säubern die Savanne von den Resten. Die Massai Mara ist Wanderweg und Tummelplatz, Schlachtfeld und Massengrab. Vor allem aber ist sie schöne, unberührte Natur. "Mara" heißt in der Sprache der Massai "geflecktes Land". Hier im Süden Kenias wechseln Buschsavanne, Waldgebiet, Grasland, Flüsse liegen tief zwischen Steilhängen im Bett.

Ein Krokodil verschlingt ein kleines Zebra

Zebras - Beute für hungrige Krokodile

Mit der Serengeti bildet die Massai Mara ein großes Ökosystem, über Landesgrenzen hinweg. Von Landesgrenzen wollen auch die Zebras nichts wissen. Sie folgen ihrem Instinkt durch Tansania und Kenia nach Norden. Und sterben noch so viele in den Fluten, zwischen den Kiefern der Raubtiere: die Herde wird das Grasland erreichen, wie jedes Jahr.

Sendung vom

So, 13.2.2011 | 17:15 Uhr

SWR Fernsehen

Sendezeit

Montag und Dienstag, 15.15 Uhr und Montag 10.30 Uhr

im SWR Fernsehen