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Lexikon der Automarken im Südwesten Unimog

Seit 1951 gibt es Unimogs in mehr als 170 Ländern: Sie kehren Wege, ziehen Flugzeuge, bewältigen Abenteuer und kommen fast überall hin. Mehr als 50 Jahre lang wurde der Alleskönner mit dem Mercedes-Stern im badischen Gaggenau gefertigt. 2002 wurde die Produktion ins Mercedes-Benz-Werk nach Wörth am Rhein verlagert.

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Unimog in Bildern

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Auch im 21. Jahrhundert voll einsatzbereit: ein Unimog aus dem Jahr 1968.

Auch im 21. Jahrhundert voll einsatzbereit: ein Unimog aus dem Jahr 1968.

Der Unimog kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: Im Herbst 1945 gab es bereits erste Zeichnungen, die Serienanfertigung begann 1948. Hier ein Unimog-Fahrgestell aus dem Jahr 1949 mit Dieselmotor.

Ab 1953 trägt der Unimog den Mercedes-Stern. Im gleichen Jahr erhielten die Baureihen 401/402 ein Dach über dem Kopf: Die Kunden konnten nun zwischen offenem und geschlossenem Fahrerhaus wählen.

Der Bestseller in der Unimog-Geschichte ist die Baureihe S, die hauptsächlich für den militärischen Einsatz gebaut wurde. Gefertigt wurde sie von 1955 bis 1980.

Für viele der Unimog schlechthin, weil leistungsstark und vielseitig einsetzbar: die Baureihe 406.

Und auch heute noch sieht man Unimogs allüberall. Sei es als Feuerwehrauto ...

... oder bei Offroad-Ralleys, der Klassiker ist einfach nicht kleinzukriegen.

Ein unverwüstliches Arbeitstier

Das kantige Universalgenie dachten sich zwei arbeitslose Ingenieure nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges aus. Man wollte eine Arbeitsmaschine bauen, die besser war als ein Traktor: mit vier gleich großen Rädern, straßentauglich und mit Wetterschutz für den Fahrer.

Entstanden ist ein allradgetriebener Kleinlastwagen, der universell einsetzbar, sehr robust und äußerst geländegängig ist. Es gibt eine große Vielfalt an Unimog-Typen mit unterschiedlich großen Motoren, verschiedenen Radständen, Führerhäusern und Aufbauvarianten. Es handelt sich eben um ein echtes "Universal-Motor-Gerät" (Unimog).