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Sinkende Wasserpegel und ihre Auswirkungen

So trocken ist Baden-Württemberg

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Nach monatelanger Dürre liegt der Rheinpegel in Maxau bei Karlsruhe am Dienstag, den 23. Oktober, bei 3,18 Meter. Damit ist er zwar wieder einige Zentimeter gestiegen, aber eigentlich müsste der Wasserstand zwei Meter höher sein!

Nach monatelanger Dürre liegt der Rheinpegel in Maxau bei Karlsruhe am Dienstag, den 23. Oktober, bei 3,18 Meter. Damit ist er zwar wieder einige Zentimeter gestiegen, aber eigentlich müsste der Wasserstand zwei Meter höher sein!

So sieht der Rhein bei Karlsruhe bei normalem Pegel aus.

Wenig Wasser führt der Rheinfall in Neuhausen. Mitte Oktober flossen ca. 185 Kubikmeter pro Sekunde den Rheinfall hinunter, der tiefste je gemessene Wert lag 1963 bei 115 Kubikmetern.

Der "mittlerer Sommerabfluss" beträgt normalerweise ungefähr 600 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Das sieht dann im Vergleich so aus.

Das Pfahlbaumuseum bei Unteruhlingen im Oktober. Die positive Seite des tiefen Wasserstands des Bodensees: Reparaturen an den Gebäuden können jetzt vorgenommen werden.

Das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen ist das älteste Freilichtmuseum in Deutschland mit 23 Pfahlbauten, die in der Regel im Wasser stehen.

Aus den Allerheiligen-Wasserfällen bei Oppenau ist ein trauriges Rinnsal geworden.

Die Allerheiligen-Wasserfälle sind die größten natürlichen Wasserfälle im Nordschwarzwald. Das Wasser fällt über sieben Stufen insgesamt 66 Meter in die Tiefe.

Im Bodensee ist eine neue Insel durch Geröll und Sand entstanden, die der Alpenrhein mit sich bringt und im See ablagert.

So sieht die Rheinmündung am südöstlichen Bodenseeufer normalerweise aus.