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Getreide

SENDETERMIN Mo, 11.2.2019 | 17:05 Uhr | SWR Fernsehen

Regional und lecker Alternativen zu Reis

Reis ist eine beliebte Beilage zu allerlei Gerichten. Er hat allerdings Nachteile: Das Getreide kommt von weit her und enthält oft Arsen. Probieren Sie doch mal regionales Getreide aus, z.B. Dinkel oder Emmer. Auch Grünkern, das unreif geerntete Dinkel-Korn, wird regional angebaut. Alle haben wertvolle Inhaltsstoffe, enthalten weniger Rückstände von Pflanzenschutzmittel als z.B. moderner Weizen und bieten sich - ähnlich wie Reis - zu vielen Gerichten als Beilage an. Hier eine Übersicht:

Welches regionale Getreide bietet sich besonders an?

Die Urformen des Weizens Dinkel, Grünkern (unreif geernteter Dinkel, auch „Badischer Reis“ genannt) und Emmer.

Wie schmeckt’s?

Nussig, herzhaft, Grünkern manchmal leicht rauchig.

Wie wird es zubereitet?

Dinkelkörner

Dinkelkörner

Das ganze Korn von Dinkel, Grünkern und Emmer können Sie mehrere Stunden einweichen und dann 15–25 Minuten in Salzwasser gar kochen. Bei etwas längerer Garzeit klappt die Zubereitung aber auch ohne einweichen. Polierte Körner, von denen die äußeren, harten Schichten entfernt wurden (z.B. Perl-Emmer oder Dinkel-Bulgur) werden noch schneller gar.

Was steckt Gutes drin?

Viele Vitamine (vor allem B-Vitamine), Mineralstoffe (vor allem Magnesium) und Spurenelemente (z.B. Eisen), im vollen Korn stecken außerdem viele Ballaststoffe.

Wo gibt’s das zu kaufen?

In gut sortierten Supermärkten, Bio-Märkten und online.

Was kostet es?

Dinkel und Emmer gibt‘s ab 2 Euro pro Kilo zu kaufen. Grünkern und die verarbeiteten Körner wie Perl-Emmer und Dinkel-Bulgur kosten rund 6 Euro pro Kilo.

Kräuter-Grünkern mit Ofengemüse


Im Studio: Sabine Schütze, SWR Redaktion Umwelt und Ernährung