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Ausatmen – Hände zu den Füßen

SENDETERMIN Di, 30.4.2019 | 16:05 Uhr | SWR Fernsehen

Yoga im Alltag Übungen für die Atmung

Der Atem ist absolut grundlegend für unsere Gesundheit! Nur das Atmen zu üben, ist für viele Menschen erst einmal eine große Herausforderung. Lernen können Sie das bewusste Atmen einfacher mit sanften Bewegungen.

Vorbeuge sitzend (auf der Matte oder dem Stuhl) oder stehend:

0:38 min

Vorbeuge aus dem Stand

Mit Vorbeugen vorbeugen: Auch Menschen, die keinen Bürojob haben, bewegen sich heutzutage meist nicht genug oder falsch bzw. einseitig. Von der Natur wurde uns ein Körper gegeben, für den es überhaupt kein Problem ist, mit der flachen Hand bis zum Boden zu kommen. Würden wir regelmäßig Dinge vom Boden aufheben, wäre diese einfache Bewegung kein Problem. Da wir aber meist auf Stühlen sitzen oder uns maximal bis zu einem Regal hinunterbeugen, ist es faktisch für den Großteil der „zivilisierten“ Menschheit schon eine Herausforderung, die Fingerspitzen auch nur ansatzweise Richtung Boden zu führen. Bei Menschen, die hauptsächlich Tätigkeiten am Schreibtisch ausführen, gibt es hier sogar beträchtliche Einschränkungen bis hin zu chronischen Schäden der Wirbelsäule.

Mit ein bisschen Übung können Sie diesen Beschwerden nicht nur vorbeugen, sondern bereits vorhandene mildern oder beseitigen. Vorbeugen bringen Rumpf und Beine näher zueinander. Der Rücken bleibt gerade, auch wenn Sie sich nur wenige Millimeter nach vorne beugen. Die Bewegung kommt dabei aus der Hüfte.

Hilfen: Beugen Sie dabei die Knie.

Atmung: bei Vorbeugen immer AUSATMEN.

Rückbeuge:

1:02 min

Rückbeuge

Rückbeugen können überall geübt werden: im Stehen, an der Wand, auf dem Stuhl oder mit Hilfsmittel: z.B. Yoga Rad oder ein Kissen.

Um die Wirkung von Rückbeugen auf Körper und Geist zu erfahren, müssen es keine extremen Übungen sein. Bei Rückbeugen wird die gesamte Atemhilfsmuskulatur gedehnt: Brust- und Bauchmuskeln, Zwischenrippenmuskeln. Die Brustwirbelsäule wird beweglicher. Dadurch wird der Atem vertieft. Die Qualität des Atmens nimmt zu. Auch durch Rückbeugen wird die Körperhaltung verbessert.

Achtung bei Rückbeugen: Die Beuge erfolgt nicht im unteren Rücken sondern mit der Verlängerung des Oberkörpers. Worauf ist noch zu achten?

  • kein Hohlkreuz
  • das Steißbein zieht nach unten. Das Becken schiebt nach vorne.
  • die Schultern bewegen sich nach oben und nach hinten.
  • die Schulterblätter nicht nach unten drücken.

Atmung: bei Rückbeugen immer EINATMEN.

Im Studio: Regina Saur, SWR Sportredaktion