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SENDETERMIN Do, 22.8.2019 | 16:05 Uhr | SWR Fernsehen

Sichel-, Spindelmäher, Rasenroboter Der richtige Rasenmäher

Das Thema Rasen ist ein Dauerbrenner im Garten, vor allem natürlich im Sommer. Gartenexperte Helmut Tränkle stellt die drei wichtigsten Rasenmäherarten für Hausgärten vor.

Der Sichelmäher

Er ist der Klassiker unter den Rasenmähern für Privatgärten. Es gibt ihn als Benziner oder strombetrieben per Akku oder Kabel.

Vorteile: Robust und günstig.
Nachteile: Schlägt das Gras oben einfach ab, dadurch wird es anfälliger und häufig an den Spitzen braun.

Der Spindelmäher

Funktioniert in der Regel handbetrieben ohne Motor. Zwar gibt es auch Modelle mit Motor, die sind aber selten und teuer. Die Technik hier: Ähnlich wie bei einer Schere werden die Halme von zwei Messern präzise und sauber abgeschnitten.

Vorteile des Spindelmähers:

  • schön leise
  • der Schnitt ist glatt
  • Rasen wird gleichzeitig gemäht und gemulcht, da der Schnitt liegen bleibt
  • die Messer werden so gut wie nie stumpf und müssen kaum nachgeschliffen werden
  • Fitnessprogramm hier gleich inklusive

Nachteil: Da es keinen unterstützenden Motor gibt, ist der Spindelmäher eher für kleinere Flächen von ca. 50-100 qm geeignet.

Der Rasenroboter

funktioniert im Grunde nach dem Prinzip des Sichelmähers.

Vorteile: Qualitativ meistens gut. Bringt gute Ergebnisse (nur für kleine Gärten). Bequem.
Nachteile: Vergleichsweise aufwändige Installation mit Begrenzungsdraht/Magnetfeldern. Muss man relativ oft schleifen. Schlecht für Würmer, unbeliebt bei Maulwürfen.

In der Diskussion ist, inwieweit Rasenroboter eine Gefahr für Igel darstellen.

Übrigens

Wenn Sie diese vier einfachen Tipps anwenden, wird Ihr Rasen es Ihnen mit einem gesunden, üppigen Wuchs danken:

  1. viel wässern
  2. viel Licht
  3. viel Dünger
  4. und viel mähen

Im Garten: Helmut Tränkle, Baumschulmeister