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Hochbeet aus Holz

SENDETERMIN Do, 9.5.2019 | 16:05 Uhr | SWR Fernsehen

Mais, Bohnen, Kürbis Mischbepflanzung im Hochbeet

Wir wollen Ihnen Tipps geben, wie Sie mit relativ wenig Aufwand einen schönen Garten genießen können. Perfekt zu diesem Motto passt das Hochbeet: Es ist kompakt, rückenschonend und die Pflanzen gedeihen hier besonders gut, weil sie von unten her ständig mit Wärme versorgt werden.

Gartenbauingenieurin Heike Boomgaarden empfiehlt die Bepflanzung in Mischkultur. Hierbei werden unterschiedliche Pflanzen, die sich in ihren Bedürfnissen und Eigenschaften ergänzen, miteinander kombiniert. Auf wenig Raum und mit wenig Pflege kann so ein hoher Ernteertrag entstehen. Besonders gut harmonieren Mais, Bohnen und Kürbis. Sie unterstützen sich gegenseitig im Wachstum und sehen dabei mit den intensiven Farben ihrer Blüten und Früchte auch noch toll aus.

Grüne dicke Bohnen hängen an einer Pflanze

Die Bohne gibt Nährstoffe ab, die Mais und Kürbis dringend brauchen.

Und so funktioniert das Zusammenspiel: Der Mais dient mit seinem langen, kräftigen Stängel als Klettergerüst, das die Bohne nutzt, um in die Höhe wachsen zu können. Im Gegenzug gibt die Bohne jede Menge Stickstoff ab, den wiederum der Mais und auch der Kürbis dringend als Nährstoff brauchen. Der Kürbis trägt seinen Teil zur perfekten Symbiose bei, indem er mit seinen großen Blättern, die fast flach auf dem Boden aufliegen, die Erde vor dem Austrocknen schützt.

Ein Mischbeet braucht, wenn es gut eingewachsen ist, kaum Pflege und Schädlingsschutz, da sich das Gemüse durch die optimalen Bedingungen kräftig und gesund entwickeln kann und somit weniger anfällig ist. Für alle, die ein bisschen Spaß am Experimentieren haben, eine tolle Möglichkeit, mit geringem Geld- und Zeitaufwand immer frisches Gemüse ernten zu können.

Im Garten: Heike Boomgaarden, Gartenbauingenieurin