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SENDETERMIN Do, 10.10.2019 | 16:05 Uhr | SWR Fernsehen

Garten Saatgut sammeln im Hausgarten

Am Ende des Sommers haben die Pflanzen ihre Samen ausgebildet – genau die richtige Zeit, um sie abzuernten. Trocken und dunkel aufbewahrt, können Sie sie im nächsten Frühjahr verschenken oder selbst wieder ausbringen. Samen sammeln bringt eine Menge Spaß und Sie haben die Gewissheit, dass Ihr Saatgut ohne Gentechnik entstanden ist.

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Besonders einfach zum Samen-Ernten:

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Bohnen: Um Bohnensamen zu erhalten, werden einige Bohnen nicht im Sommer abgeerntet, sondern so lange an den Strünken gelassen, bis sie im Herbst trocken werden und sich gelb-bräunlich verfärben. Das ist der richtige Zeitpunkt, um die Samen herauszulösen. Achten Sie auf eine trockene Bevorratung, sonst verdirbt das Saatgut.

Bohnen: Um Bohnensamen zu erhalten, werden einige Bohnen nicht im Sommer abgeerntet, sondern so lange an den Strünken gelassen, bis sie im Herbst trocken werden und sich gelb-bräunlich verfärben. Das ist der richtige Zeitpunkt, um die Samen herauszulösen. Achten Sie auf eine trockene Bevorratung, sonst verdirbt das Saatgut.

Tomaten: Tomatensamen werden aus der reifen Frucht gewonnen. Achten Sie darauf, dass es sich um eine sortenechte Tomate handelt und nicht um eine F1-Hybride, denn diese sind nicht fruchtbar. Hälfteln Sie die Tomate, indem Sie sie mit einem Messer mittig aufschneiden. Entnehmen Sie mit Hilfe eines Teelöffels die Kerne und streifen Sie sie auf ein bereitliegendes Küchenkrepp. Tipp: Falten Sie das Küchenkrepp zu einem langen Streifen. So können die Samen wunderbar abtrocknen und Sie haben für das kommende Frühjahr fertige Tomaten-Saatbänder.

Mohn: Mohn bildet Samenkapseln. Sie werden vier bis sechs Wochen nach der Blüte trocken und hart und dann sind auch die Samen richtig ausgereift. Schütteln Sie die Kapseln einfach ein wenig, die Samen lösen sich dadurch und fallen heraus. Ernten Sie die Samen unbedingt an einem trockenen Tag, sonst könnten sie faulen.

Ringelblumen: Ringelblumen sind einjährige Pflanzen, deshalb lohnt es sich, die Samen aufzubewahren, um sich auch im nächsten Jahr an den hübschen gelb-orangefarbenen Blüten erfreuen zu können. Die Pflanze sollte verblüht und schon leicht eingetrocknet sein. Schneiden Sie einfach den Blütenkopf ab, halten Sie ihn zwischen Daumen und Zeigerfinger und streichen Sie mit beiden Fingern und ein wenig Druck die Samen aus der dunklen Blütenkopfmitte. 

Tipp: Um die Samen dunkel und trocken zu lagern, eignen sich Butterbrottüten perfekt. Geben Sie die Samen dort hinein, beschriften Sie die Tüten und verstauen Sie sie in einem Schuhkarton. Bis zum Frühjahr sind sie dort bestens aufgehoben.