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Palmen

SENDETERMIN Mi, 8.1.2020 | 16:05 Uhr | SWR Fernsehen

Grüne Atmosphäre Diese Palmen fühlen sich im Wohnzimmer wohl

Mit ihren prächtigen Wedeln und Blattflächen vermitteln Palmen eine heitere und entspannte Atmosphäre. Grund genug sich eine Palme ins Haus zu holen. Doch welche Palmen aus tropischen Gefilden fühlt sich im Wohnzimmer eigentlich wohl?

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Diese 5 Palmen fühlen Sich in Ihrem Zuhause wohl:

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Die Kentiapalme (Howea forsteriana) verträgt erstaunlich gut die trockene Zimmerluft im Winter. Ursprünglich stammt sie von der Lord-Howe-Insel im Pazifik und kann dort bis 12 m Höhe erreichen. Gießen Sie Ihre Kentia regelmäßig; im Winter nur mäßig feucht halten und im Sommer kann die Palme viel Wasser vertragen. Sie darf nie in der direkten Sonne stehen.

Die Kentiapalme (Howea forsteriana) verträgt erstaunlich gut die trockene Zimmerluft im Winter. Ursprünglich stammt sie von der Lord-Howe-Insel im Pazifik und kann dort bis 12 m Höhe erreichen. Gießen Sie Ihre Kentia regelmäßig; im Winter nur mäßig feucht halten und im Sommer kann die Palme viel Wasser vertragen. Sie darf nie in der direkten Sonne stehen.

Die Bergpalme (Chamaedorea) zählt zu den beliebtesten Zimmerpalmen. Sie kann schon in jungen Jahren zu blühen beginnen. Allerdings ist ein Fruchtansatz unwahrscheinlich, denn es gibt weibliche und männliche Pflanzen, die man dafür zusammenbringen müsste. Ihren besonderen Wert als Zimmerpflanzen erhält sie durch ihre Schattenverträglichkeit. Staunässe verträgt sie überhaupt nicht, aber absolut trocken sollte der Wurzelballen nicht werden. Sonst leidet ihre attraktive Vitalität.

Bei der Goldfruchtpalme (Chrysalidocarpus lutescens) darf die Temperatur ganzjährig nicht unter 18°C sinken. Manchmal wird sie noch unter dem alten Namen Areca-Palme angeboten. Bei hellem Standort färben sich nicht nur die Blattstiele, sondern auch die Fiedern gelblich. Die Pflanze kann bei guter Pflege pro Jahr 20 cm wachsen. Eine gute Wasserversorgung ist für sie gerade im Sommer, wenn es heiß ist, sehr wichtig. Viel sprühen und auf jede mögliche Art die Zimmerluft befeuchten ist im Winter überlebenswichtig.

Die Steckenpalme (Rhapis excelsa) mit geringen Licht- und Wärmebedürfnissen eignet sich für ein kühles Treppenhaus. Die großwüchsige Art der Rhapis excelsa wird bis zu 2 m hoch mit gegliederten Blattflächen. Die kleinere Rhapis humilis bildet mehrere dünne, sehr dicht stehende Stämmchen, die ein dschungelartiges Dickicht bilden können. Wenn Sie die Steckenpalme der prallen Sonne aussetzen, werden ihre segmentierten Blätter gelb gebleicht.

Eine Exotin unter den Palmen ist die Fischschwanzpalme (Caryota mitis und Caryota urens). Diese Art wirkt recht buschig durch ihre doppelt gefiederten Wedel, die mit ihrem schräg geschnittenen Ende einem Fischschwanz ähneln. Hohe Luftfeuchtigkeit ist für sie überlebenswichtig. Mit einer Begleitpflanzung, die viel Wasser verdunstet wie zum Beispiel Simsen, Zyperngras und Zimmerbambus erhöhen Sie auf natürliche Weise die Luftfeuchte.

Im Studio: Volker Kugel, Leiter des Blühenden Barock in Ludwigsburg