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Digitale Bildbearbeitung

SENDETERMIN Fr, 30.8.2019 | 16:05 Uhr | SWR Fernsehen

Digitales DIY So bearbeiten Sie Ihre Urlaubsfotos digital

Manchmal sind die Urlaubsschnappschüsse zu dunkel oder schief. Mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogramms können Ihre Fotos einfach verbessert und aufgewertet werden. Kommunikationsdesignerin Linda Kunath-Ünver zeigt wie's geht!

Hier die einzelnen Schritte anhand eines kostenlosen Bildbearbeitungsprogramms

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Schritt für Schritt zum retuschierten Bild

In Detailansicht öffnen

Als Erstes das Programm öffnen und über "Datei öffnen" das Foto laden.

Als Erstes das Programm öffnen und über "Datei öffnen" das Foto laden.

Bild analysieren. Zum Beispiel: 1.Bild ist schräg, 2. Die Farben stimmen nicht, 3. Kratzer im Bild.

Bei einer Bildbearbeitung ist es ratsam mit Ebenen zu arbeiten. Das Bild wird kopiert. Das verhindert, dass bei einer Bearbeitung das Originalbild verloren geht. So kann man während der Bearbeitung immer das Ausgleichsbild mit dem bearbeiteten Bild vergleichen und kann eine schlechte Bearbeitung rückgängig machen. Mit dem Symbol „Auge“ können Ebenen ein- und ausgeblendet werden.

Licht hat unterschiedliche Farben. Je nach Tageszeit oder Leuchtmittel sieht Weiß anders aus. So wirkt es bei Kunstlicht orange, bei bedecktem Himmel bläulich und bei einen Sonnenuntergang rötlich. Mit dem Weißabgleich definiert man einen Wert im Bild als die Farbe Weiß und die restlichen Farben werden dann automatisch diesem Wert angepasst. Die grafische Kurve zeigt die Helligkeitsverteilung im Bild an (Histogramm).

Retusche "Heilen": Werkzeug wählen. Mit der "Strg" Taste einen optimalen Bereich wählen, der dann kopiert werden soll (am besten mit gewissem Abstand zur beschädigten Stelle). Mit gedrückter Maustaste über den zu überdeckenden Bereich fahren, bis der Fehler behoben ist.

Wenn die Bilder ausgedruckt werden sollen, eignet sich das JPG Format. Eine Auflösung von 300dpi ist für eine Belichtung oder einen Druck am sinnvollsten. Hier bleiben auf kleiner Fläche viele Bildinformationen erhalten und ihr Bild bleibt auch beim Druck scharf. Die Druckauflösung und das Format können über das „Freistellenwerkzeug" eingestellt werden.

Anwendungsbeispiele für die Bildretusche.

Im Studio: Linda Kunath-Ünver, Kommunikationsdesignerin