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fertiger Untersetzer

SENDETERMIN Fr, 15.5.2020 | 16:05 Uhr | SWR Fernsehen

Voll im Trend Praktische Untersetzer in der Makremee-Technik

Makramee-Untersetzer im trendigen Boho-Stil selbst knüpfen! Die Untersetzer sind vielfältig einsetzbar: für Pflanzen, Gläser, Vasen, Flaschen, für heiße Töpfe oder als kleine Teppiche. Wir zeigen wie!

Material

  • Baumwollkordel oder Makramee-Kordel, ca. 25 m lang
  • Schere
  • dicke Sticknadel
  • Kamm
  • Maßband
  • ggf. Bügeleisen

So geht's

1. Zunächst einen langen Leitfaden und fünf kürzere Arbeitsfäden von der Baumwollkordel abschneiden. Für einen Untersetzer mit ca. 23 cm Durchmesser (inkl. Fransen) sollte der Arbeitsfaden etwa 2,5 m lang sein, die Arbeitsfäden je 1,2 m lang. Die Arbeitsfäden doppeltlegen. Den Leitfaden an einem Ende ca. 65 cm weit doppeltlegen.

2. Nun werden die Arbeitsfäden mit einer einfachen Schlinge am doppeltgelegten Ende des Leitfadens eingehängt. Dazu den ersten Arbeitsfaden mit der Schlaufe unter dem Leitfaden durchschieben und die losen Enden durch die Schlaufe ziehen. Danach die Enden nach unten legen.

3. Diesen Schritt mit den übrigen Arbeitsfäden wiederholen, bis alle nebeneinander am Leitfaden eingehängt sind.

4. Nun das lange und das kurze Ende des Leitfadens nehmen und vorn durch die Schlaufe des Leitfadens ziehen, sodass sich alles zum Kreis schließt.

5. Die Eingehängten Arbeitsfäden gleichmäßig verteilen und alle Knoten festziehen. Darauf achten, dass das kurze Ende des Leitfadens links vom langen Ende liegt. Damit ist die erste Runde fertig.

6. Nun geht es weiter mit einfachen Knoten, auch halber Schlag genannt. Dazu den Arbeitsfaden, der rechts neben dem langen Leitfaden liegt, unter dem Leidfaden nach links führen, sodass eine Schlaufe entsteht, und den Arbeitsfaden durch die Schlaufe ziehen.

7. Den ersten halben Schlag festziehen, sodass sich der Arbeitsfaden um den Leitfaden legt. Dazu den Leitfaden etwas fester anziehen und nach rechts führen. Er wird Knoten für Knoten in einer Spirale um die Mitte herumgeführt und dient nur als „Träger“ für die Knoten.

8. Für den zweiten halben Schlag denselben Arbeitsfaden unter dem Leitfaden hindurch nach rechts ziehen, sodass eine Schlaufe entsteht.

9. Dann den Arbeitsfaden wieder durch die Schlaufe fädeln und den Knoten festziehen.

10. Um den Arbeitsfaden haben sich jetzt zwei Knoten gelegt. Damit ist der erste Arbeitsfaden fertig und wird nach links zur Seite gelegt. Zur Markierung des Rundenanfangs wird ein Knoten in das Ende des ersten Arbeitsfadens gemacht.

11. Nun werden mit dem nächsten Arbeitsfaden auf der rechten Seite wie beschrieben zwei halbe Schläge um den Leitfaden gemacht, dann wieder mit dem nächsten und so weiter, bis die Runde fertig ist.

12. Ab der nächsten Runde müssen immer wieder zusätzliche Arbeitsfäden eingehängt werden, da die Runden immer größer werden. Dazu die zusätzlichen Fäden gleichmäßig verteilt mit einer einfachen Schlinge am Leitfaden anbringen. Wann ein zusätzlicher Faden benötigt wird, lässt sich ganz leicht erkennen: Immer, wenn zwischen dem letzten halben Schlag und dem nächsten Arbeitsfaden eine etwa fingerbreite Lücke klafft.

TIPP: Für die richtige Länge der zusätzlichen Arbeitsfäden einfach die Länge des zuletzt geknoteten Arbeitsfadens abmessen und verdoppeln.

13. Nach dem Einhängen der Fäden wird wie gehabt einfach mit dem nächsten Arbeitsfaden auf der rechten Seite weitergeknüpft. Die neuen Fäden werden erst in der nächsten Runde mit halben Schlägen geknotet.

14. Runde für Runde weiter mit halben Schlägen arbeiten, bis der Untersetzer die gewünschte Größe hat und wieder der Anfangsarbeitsfaden (der mit dem Knoten!) rechts vom Leitfaden liegt. Dann wird der Untersetzer gewendet. Den Leitfaden und Anfangsarbeitsfaden werden auf der Unterseite mit einem doppelten Knoten fest verknotet.

15. Die Arbeitsfäden ggf. mit der Schere etwas kürzen und anschließend mit der Sticknadel und dem Kamm ausfransen. Wer es ordentlicher mag, kann die Fransen zusätzlich mit dem Bügeleisen glätten. Zuletzt die Fransen mit der Schere noch einmal sauber in Form schneiden.

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Schritt für Schritt zum Untersetzer

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Zunächst einen langen Leitfaden und fünf kürzere Arbeitsfäden von der Baumwollkordel abschneiden. Für einen Untersetzer mit ca. 23 cm Durchmesser (inkl. Fransen) sollte der Arbeitsfaden etwa 2,5 m lang sein, die Arbeitsfäden je 1,2 m lang. Die Arbeitsfäden doppeltlegen. Den Leitfaden an einem Ende ca. 65 cm weit doppeltlegen.

Zunächst einen langen Leitfaden und fünf kürzere Arbeitsfäden von der Baumwollkordel abschneiden. Für einen Untersetzer mit ca. 23 cm Durchmesser (inkl. Fransen) sollte der Arbeitsfaden etwa 2,5 m lang sein, die Arbeitsfäden je 1,2 m lang. Die Arbeitsfäden doppeltlegen. Den Leitfaden an einem Ende ca. 65 cm weit doppeltlegen.

Nun werden die Arbeitsfäden mit einer einfachen Schlinge am doppeltgelegten Ende des Leitfadens eingehängt. Dazu den ersten Arbeitsfaden mit der Schlaufe unter dem Leitfaden durchschieben und die losen Enden durch die Schlaufe ziehen. Danach die Enden nach unten legen.

Diesen Schritt mit den übrigen Arbeitsfäden wiederholen, bis alle nebeneinander am Leitfaden eingehängt sind.

Nun das lange und das kurze Ende des Leitfadens nehmen und vorn durch die Schlaufe des Leitfadens ziehen, sodass sich alles zum Kreis schließt.

Die Eingehängten Arbeitsfäden gleichmäßig verteilen und alle Knoten festziehen. Darauf achten, dass das kurze Ende des Leitfadens links vom langen Ende liegt. Damit ist die erste Runde fertig.

Nun geht es weiter mit einfachen Knoten, auch halber Schlag genannt. Dazu den Arbeitsfaden, der rechts neben dem langen Leitfaden liegt, unter dem Leidfaden nach links führen, sodass eine Schlaufe entsteht, und den Arbeitsfaden durch die Schlaufe ziehen.

Den ersten halben Schlag festziehen, sodass sich der Arbeitsfaden um den Leitfaden legt. Dazu den Leitfaden etwas fester anziehen und nach rechts führen. Er wird Knoten für Knoten in einer Spirale um die Mitte herumgeführt und dient nur als „Träger“ für die Knoten.

Für den zweiten halben Schlag denselben Arbeitsfaden unter dem Leitfaden hindurch nach rechts ziehen, sodass eine Schlaufe entsteht.

Dann den Arbeitsfaden wieder durch die Schlaufe fädeln und den Knoten festziehen.

Um den Arbeitsfaden haben sich jetzt zwei Knoten gelegt. Damit ist der erste Arbeitsfaden fertig und wird nach links zur Seite gelegt. Zur Markierung des Rundenanfangs wird ein Knoten in das Ende des ersten Arbeitsfadens gemacht.

Nun werden mit dem nächsten Arbeitsfaden auf der rechten Seite wie beschrieben zwei halbe Schläge um den Leitfaden gemacht, dann wieder mit dem nächsten und so weiter, bis die Runde fertig ist.

Ab der nächsten Runde müssen immer wieder zusätzliche Arbeitsfäden eingehängt werden, da die Runden immer größer werden. Dazu die zusätzlichen Fäden gleichmäßig verteilt mit einer einfachen Schlinge am Leitfaden anbringen. Wann ein zusätzlicher Faden benötigt wird, lässt sich ganz leicht erkennen: Immer, wenn zwischen dem letzten halben Schlag und dem nächsten Arbeitsfaden eine etwa fingerbreite Lücke klafft.

Nach dem Einhängen der Fäden wird wie gehabt einfach mit dem nächsten Arbeitsfaden auf der rechten Seite weitergeknüpft. Die neuen Fäden werden erst in der nächsten Runde mit halben Schlägen geknotet.

Runde für Runde weiter mit halben Schlägen arbeiten, bis der Untersetzer die gewünschte Größe hat und wieder der Anfangsarbeitsfaden (der mit dem Knoten!) rechts vom Leitfaden liegt. Dann wird der Untersetzer gewendet. Den Leitfaden und Anfangsarbeitsfaden werden auf der Unterseite mit einem doppelten Knoten fest verknotet.

Die Arbeitsfäden ggf. mit der Schere etwas kürzen und anschließend mit der Sticknadel und dem Kamm ausfransen. Wer es ordentlicher mag, kann die Fransen zusätzlich mit dem Bügeleisen glätten. Zuletzt die Fransen mit der Schere noch einmal sauber in Form schneiden.

TIPPS

Arbeitsfäden ansetzen

Wenn ein Arbeitsfaden zu kurz ist, kann er ganz einfach verlängert werden. Dazu an der entsprechenden Stelle einen zusätzlichen Arbeitsfaden einhängen (siehe Step 12) und den zu kurzen Arbeitsfaden mittig durch die Schlaufe ziehen. Dadurch wird der neue Faden fest mit dem Rest verbunden. In der nächsten Runde dann nur mit den beiden Enden des neuen Fadens halbe Schläge knüpfen und das kurze Ende ignorieren. Es kann nach der Fertigstellung des Untersetzers einfach abgeschnitten werden.

Leitfaden ansetzen

Wird der Leitfaden zu kurz, dann einfach einen neuen überlappend anlegen. Mit den nächsten drei Arbeitsfäden die halben Schläge einfach um beide Leitfäden arbeiten. Danach geht es nur noch mit dem neuen Leitfaden weiter. Die überstehenden Enden des alten und des neuen Leitfadens können nach der Fertigstellung des Untersetzers einfach abgeschnitten werden.

Eine Idee von Susanne Pypke