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Rente bei Frauen

SENDETERMIN Di, 22.10.2019 | 16:05 Uhr | SWR Fernsehen

Altersvorsorge Rente bei Frauen

Frauen bekommen nach wie vor häufig weniger Rente als Männer. Das hat zum einen mit Lohnunterschieden zu tun, zum anderen mit der Erziehung von Kindern oder der Pflege von Angehörigen. Wir informieren, was Frauen speziell in Sachen Altersvorsorge tun können.

Erziehung der Kinder und Pflege der Angehörigen: Diese wichtige Familienarbeit wird immer noch deutlich häufiger von Frauen geleistet, als von Männern. Von der Deutschen Rentenversicherung gibt es dafür einen Ausgleich, der in den letzten Jahren gestiegen ist. Für Kindererziehungszeiten gibt es in Form der so genannten "Mütterrente" mehr Rente als früher: Aktuell sind das ca. 80 Euro für ein Kind, das vor 1992 geboren ist und ca. 96 Euro für ein Kind, das nach 1992 geboren ist.

Junge Hände umfassen alte, faltige Hände.

Die Pflege der Angehörigen wirkt sich als Plus auf die Rente aus

Über diese Form der "Berücksichtigung" kann sich die Kindererziehung auch bis zum 10. Lebensjahr des Kindes als weiteres Plus in der Rente auswirken. Auch Zeiten, in denen Sie einen Angehörigen pflegen, wirken sich mittlerweile auf die Rentenhöhe aus. Das hängt in erster Linie vom Pflegegrad des zu Pflegenden und dem dafür zeitlichen Aufwand ab, der dabei zustande kommt.

Hier gelangen Sie direkt auf die Informationsseiten der Deutschen Rentenversicherung zu den Themen Kinderziehungszeiten und Anrechnung von Pflegezeiten:

Im Studio: Matthias Marten, Deutsche Rentenversicherung