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Eine Frau geht mit einem Einkaufswagen an einem Supermarkt-Regal entlang, in dem abgepackte Wurstwaren ausliegen.

SENDETERMIN Mo, 7.10.2019 | 17:05 Uhr | SWR Fernsehen

Rheuma-Therapie Welche Ernährung ist förderlich?

Sie kann die medikamentöse oder chirurgische Behandlung in der Regel nicht ersetzen - aber die richtige Ernährung ist dennoch ein wichtiger Bestandteil der Rheuma-Therapie. Worauf Sie achten sollten:

Auf welche Lebensmittel sollten Sie (weitgehend) verzichten?

Meiden Sie alle Lebensmittel, die viel Arachidonsäure enthalten, z.B. Fleisch (vor allem Schwein, Innereien), Wurst, fettige Milchprodukte und Eier. Mehr als zwei Mahlzeiten mit Fleisch pro Woche sollten es nicht sein. Bei Eigelb sollten Sie darauf achten, nicht mehr als vier pro Woche zu sich zu nehmen.

Welche Lebensmittel unterstützen Rheuma-Patienten?

Ein angerichtetes Fischgericht wird präsentiert.

Die Ernährungswissenschaft empfiehlt 800 g Fisch pro Woche

Gut für Menschen mit entzündlichen Erkrankungen sind Lebensmittel mit viel Omega3, vor allem Fisch, Pflanzenöle und bestimme Gewürze (Kümmel, Ingwer, Curry, Knoblauch). Die Ernährungswissenschaft empfiehlt 800 g Fisch pro Woche. Bei den Ölen sind Lein-, Raps-, Weizenkeim-, Soja- und Walnussöl besonders gut geeignet.

Was ist mit Alkohol?

Alkohol schadet Menschen mit Gicht und Osteoporose. Bei anderen entzündlich rheumatischen Erkrankungen hat gemäßigter Alkoholkonsum nicht unbedingt negative Auswirkungen. Es gibt sogar Studien, die besagen, dass kleine Mengen Alkohol förderlich seien. Besprechen Sie das am besten mit ihrem behandelnden Arzt.

Tipp aus der Redaktion:

Fisch nachhaltigen kaufen

Fisch ist gesund und lecker. Doch viele Arten sind überfischt. Lachs, Aal, Makrele - welchen Fisch können wir bedenkenlos kaufen? Worauf sollten wir achten? Auf diesen Seiten können Sie sich informieren:

Im Studio: Dr. Barbara Bjarnason, Ernährungswissenschaftlerin

aus der Sendung vom

Mo, 7.10.2019 | 17:05 Uhr

SWR Fernsehen

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16.05 Uhr bis 18.00 Uhr im SWR Fernsehen