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Partner Die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

Die Dokumentarfilmförderung der MFG Filmförderung

Seit Januar 2014 ist Prof. Carl Bergengruen alleiniger Geschäftsführer der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH. Mit ihrem Bereich Filmförderung baut die MFG den Filmstandort im Südwesten weiter aus. Sie unterstützt die regionale Produzentenlandschaft sowie den Kinosektor mit rund 15 Mio. Euro p.a.

Erhebliche Anteile des MFG-Förderprofils hat dabei der kulturell und künstlerisch anspruchsvolle Dokumentarfilm. Die MFG Filmförderung Baden-Württemberg unterstützt jährlich über 40 Projekte mit Produktionsförderung. Knapp die Hälfte davon sind Dokumentarfilme.
Beständig behauptet sich der für die Kinoleinwand hergestellte Dokumentarfilm – mit weltweit beachteten Filmen wie "Alphabet" von Erwin Wagenhofer und "Bottled Life – Nestlés Geschäfte mit dem Wasser" von Urs Schnell.
Neben Produktionen für die große Leinwand fördert die MFG anspruchsvolle Fernseh-Dokumentarfilme wie das Doku-Drama "14 - Tagebücher des ersten Weltkriegs" von Regisseur und Autor Jan Peter. Hierbei handelt es sich um eine gemeinschaftliche Produktion von Arte, NDR, SWR, WDR, ORF und vielen internationalen Partnern. Zahlreiche weitere Fernseh-Dokumentationen entstehen in Zusammenarbeit mit dem SWR, ARTE oder dem ZDF und anderen Fernsehsendern.

Zudem legt die MFG im Bereich Digital Content Funding (DCF) Wert auf innovative Crossmedia-Projekte. Beispielweise die Webplattform "14/18/28", die zu den gleichnamigen Dokumentarkinofilmen entwickelt wurde und junge Mütter über mehrere Jahre begleitet.

Als unmittelbare Nachwuchsförderung initiierte die MFG gemeinsam mit der Filmakademie Baden-Württemberg und dem SWR das Programm "Junger Dokumentarfilm": Junge Regisseure erhalten die Möglichkeit, einen Dokumentarfilm für die gleichnamige SWR-Sendereihe zu realisieren. Oftmals sind sie zuvor auf nationalen und internationalen Festivals zu sehen.

Außerdem bietet die MFG Filmförderung eine Fülle von Weiterbildungsmaßnahmen.

Bei "Dokville" in Ludwigsburg, trifft sich alljährlich die deutschsprachige Dokumentarfilmszene. Das gemeinschaftlich von der MFG Filmförderung, Arte, der Film- und Medienfestival gGmbH und der Stadt Ludwigsburg ausgerichtete Branchentreffen vernetzt die Dokumentarfilmer und bietet ihnen Raum zum Austausch über aktuelle Trends, Sendeplätze und technische Fragen.

Im Rahmen von "Dokville" wird alle zwei Jahre der "Deutsche Dokumentarfilmpreis" verliehen, den der SWR, die MFG Filmförderung und das Stuttgarter Haus des Dokumentarfilms (HDF) gemeinsam vergeben. Das Preisgeld beträgt insgesamt 25.000 Euro. Der Hauptpreis ist mit 20.000 Euro dotiert, die in ein neues Filmprojekt fließen sollen.