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Partner Die Filmakademie Baden-Württemberg

Oliver, der Papa von Philipp: Er spielt, bastelt, putzt, kocht und bügelt mit vollem Einsatz und meistert den Haushalt bravourös. Er nimmt sich ein Jahr Elternzeit von seinem Job als Lehrer

Oliver, der Papa von Philipp: Er spielt, bastelt, putzt, kocht und bügelt mit vollem Einsatz und meistert den Haushalt bravourös. Er nimmt sich ein Jahr Elternzeit von seinem Job als Lehrer

Die Filmakademie Baden-Württemberg gehört zur Liga der großen deutschen und internationalen Filmhochschulen. Das Studienfach Dokumentarfilm vermittelt dabei das umfassende Angebot zeitgemäßer, aktueller wie historischer Formen dokumentarischen Arbeitens. Die Spannbreite umfasst den künstlerischen Autoren-Dokumentarfilm, das dokumentarische Essay sowie Reportagen und Features, Mischformen mit fiktionalen Elementen wie das Doku-Drama oder die Doku-Soap.

Die theoretische und praktische Arbeit umfasst die Bereiche Recherche, Exposé und Treatment, Interview- und Gesprächsführung, Drehbuch, Regie, Dramaturgie, Kamera, Licht, Ton, Schnitt, Musik und Postproduktion. Dozenten, die verantwortliche Positionen in der Film- und Medienbranche einnehmen, geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen unmittelbar an die Studierenden weiter. Für den Dokumentarfilm sind oder waren dies u. a. Ebbo Demant, Michael Möller, Helga Reidemeister, Thomas Schadt, Heidi Specogna, Thomas Riedelsheimer, Gert Monheim und Dror Moreh.

Ziel ist es, teamfähige Autoren und Regisseure auszubilden, die mit eigenen Ideen, verantwortlicher Haltung gegenüber Menschen und Tatsachen Realität kreativ gestalten lernen. Die Studierenden sollen verstehen Inhalt und Form in Beziehung zu setzen. Die handwerkliche Professionalität soll sie befähigen, sich auf dem vielschichtigen Markt, ob kommerziell oder nichtkommerziell, durchzusetzen. Zu den bekannteren Absolventen zählen Wiltrud Baier, Lilly Engel, Sigrun Köhler, Samir Nasr, Lukas Schmid, Dominik Wessely und andere.

Durch die regelmäßige Zusammenarbeit der Abteilung Dokumentarfilm mit namhaften Redaktionen und Filmförderungen, z.B. MFG Filmförderung, Redaktion "Junger Dokumentarfilm" (SWR), lernen die Studierenden bereits während der Ausbildung Erwartungen der Sender kennen.

Mischformen, innovativen Darstellungsmethoden und ungewöhnlichen Erzählweisen im inhaltlichen Bezug zum Thema sind keine Grenzen gesetzt. Bereits im Grundstudium lernen die Studierenden, ihre eigene Handschrift zu entwickeln. Die Qualität der Ausbildung lässt sich auch an den Preisen und Auszeichnungen für Dokumentarfilme, die an der Filmakademie entstanden sind, ablesen. Filme wie „Kampf der Königinnen“ von Nicolas Steiner, „Metamorphosen“ von Sebastian Mez, „Soy Libre“ von Andrea Roggon oder „Die Haushaltshilfe“ von Anna Hoffmann sorgten in den vergangenen Jahren für Aufsehen.