Bitte warten...

Rheinland-Pfalz Online-Migrationsmuseum

Mit einem in Deutschland einzigartigen virtuellen Migrationsmuseum will die Landesregierung von Rheinland-Pfalz die Geschichte und Kultur der Migration auf zeitgemäße Art erfahrbar machen. „Lebenswege – das Online Migrationsmuseum Rheinland-Pfalz“ heißt es. SWR International ist aktiv beteiligt. Die Idee für das virtuelle Migrationsmuseum geht sogar auf eine bundesweit erfolgreiche Ausstellung von SWR International zurück.

Virtuelles Migrationsmuseum Rheinland-Pfalz

Virtuelles Migrationsmuseum Rheinland-Pfalz

Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt des Sozial-, und des Kulturministeriums sowie der Multimediainitiative des Ministeriums des Innern und für Sport.Derzeit konzentrieren sich die Inhalte des Online-Museums auf die Migrationsgeschichte vom ersten Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und Italien 1955 bis zum Anwerbestopp 1973.

Geschichte – Literatur – Film 

Die verschiedenen Menüpunkte geben dem Nutzer Informationen aller Art über Migration. Im Menüpunkt ‚Ausstellung’ erfährt man alles Wesentliche zur Geschichte der Anwerbung.  Unter dem Menüpunkt ‚Lebenswege’ berichten Menschen unterschiedlicher Nationalitäten über ihre ersten Schritte in einem fremden Land. Im Menüpunkt ‚Kultur-Raum’ begegnet man namhaften Autoren der mit Migrationshintergrund, wie Rafik Schami, Franco Biondi oder Emine Sevgi Özdamar. Gezielt ausgewählte Filmempfehlungen eröffnen einen Einblick in das Genre „Migrations-Film“, das durch Werke wie „Katzelmacher“, „40 qm Deutschland“, „Gegen die Wand“ geprägt ist. Außerdem sind Sonderaustellungen geplant, wie  2010 unter anderem ‚50 Jahre Anwerbeabkommen mit Spanien und Griechenland’.

Mit Unterstützung von SWR international verwirklicht

SWR International ist am virtuellen Migrationsmuseum aktiv beteiligt. Die Idee für das virtuelle Migrationsmuseum geht sogar auf eine bundesweit erfolgreiche Ausstellung von SWR International zurück. Dr. Sigfrid Gauch, Ministerialrat beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur sah die bundesweit erfolgreiche SWR International- Ausstellung "Zwischen Kommen und Gehen... und doch Bleiben - 'Gastarbeiter in Deutschland 1955 - 1973'" im Mainzer Hauptbahnhof. Gauch war so begeistert, dass er so etwas in einem Museum in Rheinland-Pfalz umsetzen wollte. In Zusammenarbeit mit Maria Weber, der Integrationsbeauftragten der Landesregierung und der Unterstützung von SWR International wurde diese Idee jetzt verwirklicht.

Einen guten Überblick über die Leitlinien der Integrationspolitik, offizielle Informations- und Beratungsstellen, erfolgreiche Integrationsprojekte oder internationale Medienangebote erhält der Nutzer in der "Infothek" des Online-Museums. Nachrichten, Berichte und Webradio in sechs Sprachen sind unter dem Menüpunkt ‚ SWR-International’ abrufbar.

„Das Museum verdeutlicht, dass Menschen mit Migrationshintergrund zum festen und unverzichtbaren Bestandteil der Gesellschaft geworden sind. Rheinland-Pfalz blickt auf eine lange Migrationsgeschichte zurück. Die in der Vergangenheit zugewanderten Menschen haben die Geschichte und die Entwicklung unseres Landes in vielfältiger Weise mitgestaltet und mitgeprägt und Wesentliches zum Erfolg, zum Ansehen und zum Wohlstand beigetragen“, unterstrich Sozialministerin Malu Dreyer bei der Vorstellung des Museums.


XXX