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SWR AKTUELL MONDIAL29.08.2018

Merkel verurteilt Geschehnisse in Chemnitz scharf

Es sind Bilder, die sich keiner wünscht – Ausländer werden in Chemnitz von Rechtsradikalen regelrecht durch die Straßen gejagt. Der Auslöser: Der Tod eines 35jährigen auf einem Straßenfest. Die Umstände noch unklar.


Die rechtsextreme Szene in Chemnitz

Eine neue Stufe der Eskalation sei erreicht, so die Kritik von Politik, Gesellschaft und Kirchen. Weitere Protestzüge und Kundgebungen sind geplant. Aufgerufen haben AfD, Pegida und andere Gruppierungen.


Ausbildungsplätze für Flüchtlinge - Eine Initiative in Gerolstein

Die Politik debattiert gerade darüber, ob gut integrierte Asylbewerber eine bessere Chance kriegen sollen in Deutschland zu bleiben. Gut integriert messen wir dabei oft daran, ob jemand einen Arbeitsplatz hat oder nicht. Den zu finden ist für Flüchtlinge und Migranten nicht einfach. In und um Gerolstein arbeitet die Initiative Integration Innovativ mit der Handwerkskammer zusammen. Sie wollen jungen Flüchtlingen und Migranten dabei helfen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen.


Italien fährt Eskalationsstrategie - Gefahr für EU-Flüchtlingspolitik

Der Fall „Diciotti“ ist zwar erst einmal gelöst, die Menschen sind in Italien und zwei anderen europäischen Ländern untergekommen. Doch schon bald werden neue Rettungsschiffe mit Flüchtlingen an Bord in italienischen Häfen anlegen wollen. Was dann? Wie kann die Blockade in der europäischen Migrationspolitik gelöst werden? Einschätzungen des Migrationsexperten Gerald Knaus von der Europäischen Stabilitätsinitiative, dem Vordenker der EU-Türkei-Vereinbarung.


Albanien nimmt Diciotti Schiffbrüchige auf

Es gibt wohl kaum eine albanische Familie, die keine Verwandten im Ausland hat. Seit dem Zusammenbruch des Kommunismus haben hunderttausende Menschen das Land verlassen und Millionen Eurowerden monatlich aus dem Ausland überwiesen. Allein in Italien leben schätzungsweise 450 000 Albaner, in Griechenland rund 500.000. Flucht oder Auswanderung ist für viele Albaner daher ein vertrautes Thema und die meisten haben nichts dagegen, rund 20 Menschen von der Diciotti aufzunehmen.


Zurück nach Syrien? Flüchtlinge im Libanon

Nach mehr als sieben Jahren Krieg hat der syrische Machthaber Baschar Al-Assad den größten Teil des Landes wieder unter seiner Kontrolle. Schon sprechen die Regierungen verschiedener Länder davon, die syrischen Flüchtlinge in ihre Heimat zurückzuschicken. Manche Syrer haben sich bereits auf den Weg gemacht, andere können sich ein Leben unter Assad nicht mehr vorstellen.


Wandern im türkischen Kaçkar-Gebirge

Zwei Jahre nach dem gescheiterten Putschversuch zieht der Tourismus an den türkischen Stränden wieder an. Pauschalurlauber lassen sich durch günstige Preise locken. Für den Kultur- und Ökotourismus gilt das aber nicht. Diese Reisenden bleiben als erste weg und kommen als letzte wieder, so die Erkenntnis vieler Reiseveranstalter in diesem Bereich. Die Leidtragenden sind oft Kleinunternehmer, die kaum noch Zimmer vermieten, weniger lokale Produkte verkaufen und nur noch wenigen Gästen ihr Wissen um Natur und Kultur vermitteln können.