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SWR AKTUELL MONDIAL vom 09.10.2019 Menschenunwürdige Verhältnisse - Flüchtlingslager in Griechenland

Flüchtlinge in Griechenland
Über 3,5 Millionen syrische Flüchtlinge hat die Türkei aufgenommen. 2016 gab es eine Vereinbarung zwischen der EU und der Türkei. Ziel dieses umstrittenen Abkommens ist: Die Flüchtlinge sollen in der Türkei bleiben und nicht nach Griechenland gehen. Für die Betreuung der Flüchtlinge zahlt die EU 6 Milliarden Euro.  Das meiste Geld geht an die Hilfsorganisationen. Staatspräsident Erdogan forderte vor kurzem mehr Unterstützung. Zeitgleich stieg die Zahl der Flüchtlinge, die von der Türkei auf die griechischen Inseln kamen, deutlich an.  Griechenland ist mit der Situation seit Jahren völlig überfordert. Die Flüchtlingscamps auf den Inseln platzen aus allen Nähten. Frust, Resignation und Unmut machen sich unter den Geflüchteten breit. Michael Lehmann über die aktuelle Lage.

Seenotrettung – Kein Durchbruch in der EU
Seit Jahren ringen die EU-Staaten um eine gemeinsame Asyl - und Flüchtlingspolitik. Doch man ist meilenweit davon entfernt. Jüngstes Beispiel: Die Suche nach einer Lösung bei der Seenotrettung. Dafür kamen die Innenminister diese Woche in Luxemburg zusammen. Deutschland, Frankreich, Italien und Malta hatten Ende September eine Übergangslösung erarbeitet, ein Verteilmechanismus – eine unverbindliche Überganslösung. So hoffte Innenminister Seehofer auf eine breite Unterstützung. Das nüchterne Ergebnis: Es gab keine weiteren Interessenten als die genannten. Einen festen Verteilmechanismus gibt es somit weiterhin nicht.  Alexander Göbel kommentiert.

Die gesamte Sendung zum Nachhören in unserem Podcast

 

Cüneyt Özadali

SWR Aktuell Mondial

Themen der aktuellen Sendung

Ramadan in Corona-Zeiten

Moderation: Cüneyt Özadali

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So: 11.30 Uhr