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SWR AKTUELL MONDIAL 28.11.2018

Die Deutsche Islam Konferenz – Staatssekretär Markus Kerber hält die Fäden der Konferenz zusammen
Die Deutsche Islam-Konferenz ist heute erstmals unter Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) zusammengekommen. Vor rund zwölf Jahren wurde sie ins Leben gerufen. Sie dient als zentrale Dialogplattform zwischen Staat und Muslimen in Deutschland. Hier leben schätzungsweise über vier Millionen Muslime. 
An der Konferenz nehmen von staatlicher Seite 15 Vertreter aus Bund, Ländern und Kommunen teil, je ein Vertreter der Alevitischen Gemeinde Deutschland, der Türkisch-islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib), des Islamrats, des Zentralrats der Muslime und des Verbands Islamischer Kulturzentren (VIKZ) sowie zehn Persönlichkeiten mit muslimischem Hintergrund, darunter auch Islamkritiker. Doch es gibt einen Teilnehmer, der seit 12 Jahren, immer dabei war und ist: Staatssekretär Markus Kerber. Der Mann, der die Fäden der Islamkonferenz zusammenhält:

Eine Erfolgsgeschichte - Vom Geflüchteten zum Apotheker in Rheinland-Pfalz
Vor drei Jahren kamen mehrere hunderttausend Geflüchtete nach Deutschland. Die meisten von ihnen waren vor dem Bürgerkrieg in Syrien geflohen. Einer von ihnen ist Hussam Helal aus der syrischen Stadt Jayroud in der Nähe von Damaskus. Was er seit seiner Ankunft alles geschafft hat, ist bemerkenswert: Damals konnte Hussam Helal noch kein Wort Deutsch – heute leitet der 30-Jährige die Apotheke in Weisenheim am Berg in Rheinland-Pfalz.  

Abgestempelt als Regimegegner - Wie gefährlich ist Syrien für zurückkehrende Flüchtlinge
Politiker diskutieren, ob abgelehnte Asylbewerber auch nach Syrien abgeschoben werden sollten oder nicht. Es besteht ein Abschiebestopp wegen des Bürgerkriegs, der aber am 31. Dezember ausläuft.  Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte sich vor kurzem gegen Abschiebungen nach Syrien ausgesprochen. Damit gilt ein Abschiebestopp für Syrien als sicher.  Und wie sieht die Lage vor Ort aus?

Hoffnung für den Neuanfang - Somaliland setzt auf Rückkehrer
Ob Kriege, Konflikte oder Armut – wenn der Leidensdruck steigt, bleibt den Menschen meist nichts anderes übrig, als aus ihrer Heimat zu fliehen – zunächst in die Nachbarländer, dann vielleicht nach Europa. Dafür nehmen sie eine fast tödliche Reise in Kauf. Der Traum von einem Leben in Europa platzt für die meisten sehr früh. So kehren dann viele zurück und einige schaffen es, ihre Träume doch in ihrer Heimat zu verwirklichen – zum Beispiel in Somaliland am Horn von Afrika.

Leben in Armut - Entwicklungshilfe für Togo 
Die Republik Togo zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Das westafrikanische Land ist etwa so groß wie die Bundesländer Baden-Württemberg und Hessen zusammen. Rund 8 Millionen Menschen leben dort. Über 40 Jahre lang herrschte in dem Land eine Diktatur. Seit 2006 befindet sich Togo in einem Demokratisierungsprozess. Die nächsten Parlamentswahlen finden im Dezember statt. Die Regierung zeigt sich reform- und dialogbereit. Allerdings läuft alles schleppend voran. Entwicklungspolitisch steht Togo vor großen Herausforderungen.  Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in extremer Armut, so das Bundesentwicklungsministerium in seinem Länderbericht. Togo zählt zu den Kooperationsländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. 
SWR-Reporterin Silke Arning hat das Land bereist und ist jetzt zurückgekehrt. Wir haben mit ihr über die Eindrücke ihrer Reise gesprochen:

Musik aus den Archiven von Auschwitz - Amerikanische Wissenschaftlerin entdeckt Arrangements der Häftlinge
Eine US-amerikanische Musikprofessorin hat in den Archiven von Auschwitz- Birkenau Noten von Häftlingen des Konzentrationslagers gefunden. Es handelt sich dabei, um Arrangements von populären Liedern. Jetzt soll diese Musik erstmals seit dem Krieg aufgenommen werden. Doch welche Rolle spielte die Musik im KZ -Alltag für die Gefangenen?  Die Wissenschaftlerin will dieser und noch weiteren anderen Fragen nachgehen: