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SWR AKTUELL Mondial 23.05.2018

Kochen und Integrieren -  Ein soziales Gastroprojekt für Flüchtlinge
Die Gerichte auf der Speisekarte tragen internationale Städtenamen. Sie heißen „Beirut“, „Damaskus“ oder „Amman“ und sind Angebote des Restaurants RED in Stuttgart. Es ist ein Lokal im Zeichen der   internationalen Verbundenheit und Hilfe. Denn der Chef des Betriebes kommt aus dem Libanon. Er musste seine Heimat schon vor Jahren verlassen. Heute bietet er Flüchtlingen in der baden-württembergischen Landeshauptstadt eine Arbeit in seiner Gaststätte an – damit ihnen der Einstieg in unserer Gesellschaft leichter fällt.

Erdogan-Anhänger aus Deutschland reisen zu einer Wahlkampfveranstaltung des türkischen Präsidenten nach Bosnien
Am 24. Juni wird in der Türkei das Parlament gewählt und auch der Präsident. Aussichtsreichster Kandidat für die Staatsführung ist Amtsinhaber Recep Tayyip Erdogan, der gerne auch bei den rund 1,5 Millionen Auslandstürken in Deutschland Wahlkampf gemacht hätte. Da deutsche Gesetze aber solche Veranstaltungen – zumal, wenn sie kurz vor dem Urnengang stattfinden sollen - verbieten, reiste der starke Mann vom Bosporus nach Bosnien, wo er in der Hauptstadt Sarajewo für sich und seine islamisch-konservative AKP die Werbetrommel rührte. Wir haben mit der ARD-Balkankorrespondentin Andrea Beer über die Veranstaltung gesprochen:

Startup in Griechenland – Mit Seegras gegen die Krise
Hat sich das krisengeschüttelte Griechenland inzwischen wieder erholt oder nicht? So ganz eindeutig lässt sich diese Frage noch nicht beantworten. Doch Vieles deutet auf eine positive Antwort hin: Da ist nicht nur die wieder gewachsene Kreditwürdigkeit Athens, die mittlerweile auch in Brüssel wahrgenommen wird, es sind aber auch zahlreiche interessante Projekte, mit deren Hilfe findige Griechen die Ökonomie ihres Landes anzukurbeln versuchen. So trocknet ein Jung-Unternehmer aus Patras beispielsweise in seiner kleinen Firma jede Menge Seegras und verarbeitet es – man höre und staune – zu Brillengestellen und Smartphone-Schutzhüllen. Und sein Geschäft boomt.

Nach der Royal-Hochzeit in London – und wie steht es um die anderen Königshäuser in Europa?
Am vergangenen Wochenende schaute die ganze Welt zu den Royals nach London, wo Prinz Harry seine geliebte Meghan zum Traualtar führte. Die Bilder aus der britischen Hauptstadt haben nicht nur die Herzen von Millionen Menschen vor den Bildschirmen bewegt, sie haben wieder einmal auch die Frage nach dem Stellenwert der Königshäuser im demokratischen Europa aufgeworfen. Wir wollen hier in Mondial jetzt zwei Länder portraitieren, die zwar beide konstitutionelle Monarchien sind, ihre Königshäuser aber recht unterschiedlich beurteilen. Den Anfang bilden die Niederländer. Bei ihnen sind der König und seine Frau zurzeit so beliebt wie lange nicht mehr.

Ganz anders als unsere Nachbarn im Nordwesten betrachten die Schweden ihre Monarchen. In Stockholm befindet sich das Ansehen der Royals zurzeit im Sinkflug.