Bitte warten...

SWR AKTUELL MONDIAL 09.01.l2019

Aufatmen - Der Arzt Gerhart Trabert hofft auf Lösung bei den Flüchtlingsbürgschaften
Während der großen Flüchtlingswelle übernahmen viele Menschen Bürgschaften für Migranten aus Syrien. Sie wollten ihnen eine legale Einreise nach Deutschland ermöglichen und den gefährlichen Weg über das Mittelmeer oder die Balkanroute ersparen. Die Flüchtlingshelfer gingen davon aus, dass ihre Zahlungsverpflichtung für den Unterhalt mit der Anerkennung des Flüchtlingsstatus endet und die Betroffenen staatliche Hilfe erhalten würden. Doch dann der große Schock: die deutschen Behörden fordern Geld weit über diesen Zeitraum hinaus. Für viele Bürgen könnte das die Privatinsolvenz bedeuten, denn es geht um Summen im fünfstelligen Bereich. Einer der Betroffenen ist der Mainzer Arzt Gerhard Trabert. Er hatte für eine achtköpfige syrische Familie gebürgt und von den Jobcentern allein für ein Jahr Rechnungen in Höhe von 40.000 Euro erhalten. Jetzt gibt es Hoffnung auf eine politische Lösung.

2:23 min

Mehr Info

Religion, Migration, Gesellschaft

Aufatmen - Der Arzt Gerhart Trabert hofft auf Lösung bei den Flüchtlingsbürgschaften

Ilona Hartmann

Während der großen Flüchtlingswelle übernahmen viele Menschen Bürgschaften für Migranten aus Syrien. Sie wollten ihnen eine legale Einreise nach Deutschland ermöglichen und den gefährlichen Weg über das Mittelmeer oder die Balkanroute ersparen. Die Flüchtlingshelfer gingen davon aus, dass ihre Zahlungsverpflichtung für den Unterhalt mit der Anerkennung des Flüchtlingsstatus endet und die Betroffenen staatliche Hilfe erhalten würden. Doch dann der große Schock: die deutschen Behörden fordern Geld weit über diesen Zeitraum hinaus. Für viele Bürgen könnte das die Privatinsolvenz bedeuten, denn es geht um Summen im fünfstelligen Bereich. Einer der Betroffenen ist der Mainzer Arzt Gerhard Trabert. Er hatte für eine achtköpfige syrische Familie gebürgt und von den Jobcentern allein für ein Jahr Rechnungen in Höhe von 40.000 Euro erhalten. Jetzt gibt es Hoffnung auf eine politische Lösung.

Einigung in Sicht – Bund und Länder wollen eine Lösung zugunsten der Flüchtlingsbürgen
Für Dr. Trabert und die anderen betroffenen Bürgen scheint sich eine politische Lösung abzuzeichnen.  Die Bundesländer verhandeln deswegen zurzeit mit dem Bundesarbeitsministerium. Darüber haben wir mit Matthias Zahn aus der SWR-Redaktion Landespolitik Rheinland-Pfalz gesprochen.

4:55 min

Mehr Info

Religion, Migration, Gesellschaft

Einigung in Sicht – Bund und Länder wollen eine Lösung zugunsten der Flüchtlingsbürgen

Bathe, Claudia

Für Dr. Trabert und die anderen betroffenen Bürgen scheint sich eine politische Lösung abzuzeichnen. Die Bundesländer verhandeln deswegen zurzeit mit dem Bundesarbeitsministerium. Darüber haben wir mit Matthias Zahn aus der SWR-Redaktion Landespolitik Rheinland-Pfalz gesprochen.

Verlässliche Statistik? - UNHCR-Zahlen über Tote Flüchtlinge im Mittelmeer
Die Flüchtlingsbürgen haben den Menschen, die durch sie nach Deutschland einreisen konnten, auf jeden Fall viel erspart und Leben gerettet. Denn die Fahrt mit Schleppern über das Mittelmeer bleibt gefährlich. Das belegen auch die aktuellen Zahlen des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen. Mehr als 2000 Migranten sind im vergangenen Jahr bei der Überfahrt gestorben. Und das, obwohl insgesamt nur noch etwa 100.000 Menschen über das Mittelmeer nach Europa flohen.

2:03 min

Mehr Info

Religion, Migration, Gesellschaft

Verlässliche Statistik? - UNHCR-Zahlen über Tote Flüchtlinge im Mittelmeer

Mäurer, Karl Dietrich

Die Flüchtlingsbürgen haben den Menschen, die durch sie nach Deutschland einreisen konnten, auf jeden Fall viel erspart und Leben gerettet. Denn die Fahrt mit Schleppern über das Mittelmeer bleibt gefährlich. Das belegen auch die aktuellen Zahlen des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen. Mehr als 2000 Migranten sind im vergangenen Jahr bei der Überfahrt gestorben. Und das, obwohl insgesamt nur noch etwa 100.000 Menschen über das Mittelmeer nach Europa flohen.

Ziel Berlin: chinesische Pfleger wollen in Deutschland arbeiten
Deutschland droht in den kommenden Jahren in vielen Bereichen ein Fachkräftemangel, ein Problem, das ohne Zuwanderung nicht zu lösen sein wird. Auf der anderen Seite gilt Deutschland für viele junge Menschen weltweit nach wie vor als ein attraktives Land zum Arbeiten, auch für viele Chinesen. In Peking bereiten sich junge Pflegerinnen und Pfleger auf eine Tätigkeit in Deutschland vor:

5:00 min

Mehr Info

Religion, Migration, Gesellschaft

Ziel Berlin: chinesische Pfleger wollen in Deutschland arbeiten

Eyssel, Benjamin

Deutschland droht in den kommenden Jahren in vielen Bereichen ein Fachkräftemangel, ein Problem, das ohne Zuwanderung nicht zu lösen sein wird. Auf der anderen Seite gilt Deutschland für viele junge Menschen weltweit nach wie vor als ein attraktives Land zum Arbeiten, auch für viele Chinesen. In Peking bereiten sich junge Pflegerinnen und Pfleger auf eine Tätigkeit in Deutschland vor:

Verhasst und verachtet - profitieren rumänische Roma vom EU Vorsitz?
Seit dem 1. Januar hat Rumänien den Vorsitz im Rat der Europäischen Union. Dem Land schlägt viel Skepsis entgegen. Die Regierung hat mit Korruption zu kämpfen, es kommt zu Massenprotesten, weil die Menschen den Rückbau des Rechtsstaates befürchten und die wenig angesehene Volksgruppe der Roma wird politisch und sozial stark diskriminiert. In Rumänien leben die meisten Angehörigen der Roma in großen Slums in den Randgebieten der Städte und Dörfer. Könnte sich die Situation für die größte Minderheit des Landes durch den EU-Vorsitz verbessern?

5:34 min

Mehr Info

Religion, Migration, Gesellschaft

Verhasst und verachtet - profitieren rumänische Roma vom EU Vorsitz?

Beer, Andrea

Seit dem 1. Januar hat Rumänien den Vorsitz im Rat der Europäischen Union. Dem Land schlägt viel Skepsis entgegen. Die Regierung hat mit Korruption zu kämpfen, es kommt zu Massenprotesten, weil die Menschen den Rückbau des Rechtsstaates befürchten und die wenig angesehene Volksgruppe der Roma wird politisch und sozial stark diskriminiert. In Rumänien leben die meisten Angehörigen der Roma in großen Slums in den Randgebieten der Städte und Dörfer. Könnte sich die Situation für die größte Minderheit des Landes durch den EU-Vorsitz verbessern?