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Stuttgarter Wirtschaftskammern

Kein Platz für Rassismus in den Betrieben

Rassismus und rechtsnationalistische Einstellungen haben in den Betrieben keinen Platz, das betonten die Industrie- und Handelskammer der Region Stuttgart (IHK) und der Handwerkskammer.

Die Eingangstür zur IHK Region Stuttgart mit Aufschrift

Industrie- und Handelskammer Stuttgart

"An den Werkbänken, in den Büros und auf den Baustellen der regionalen Wirtschaft arbeiten seit jeher Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Voraussetzungen zusammen", sagte der Präsident der Handwerkskammer Region Stuttgart, Rainer Reichhold.

Unter den über 4.000 kürzlich neu gestarteten Auszubildenden im Handwerk der Region Stuttgart sind knapp 400 Geflüchtete. Das entspricht fast 10 Prozent der Azubis.

Diversität und Internationalität ist Erfolgsrezept

"Das Erfolgsrezept vieler Betriebe ist Diversität, Internationalität und Zusammenarbeit. Die meisten Unternehmen leben dies täglich vor", so die IHK-Präsidentin Marjoke Breuning.

Von den etwa 10 000 neuen Auszubildenden in IHK-Berufen haben mehr als 1600 einen ausländischen Pass. Viele von ihnen kommen ursprünglich aus der Türkei, Griechenland und Italien. Über 300 kommen aus "klassischen Fluchtländern" wie Syrien, Afghanistan und dem Irak.

Die Betriebe in der Kammerregion leben Werte wie Toleranz und Vielfalt und setzen sich für Chancengleichheit ein, heißt es weiter in der gemeinsamen  Erklärung der Wirtschaftskammern.