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Einwanderungsgesetz Städtebund - Keine hohen Erwartungen

Aus Sicht des Deutschen Städte- und Gemeindebundes wird das Einwanderungsgesetz den Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt nicht beenden. Dennoch sei es richtig, die bestehenden Zuwanderungsregelungen zu ändern.

"Den Fachkräftemangel in Deutschland wird das neue Gesetz nicht beheben, sondern allenfalls abmildern können", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Selbst eine Verdopplung der Zahl von Erwerbstätigen aus Drittstaaten könnte den Fachkräftebedarf nicht annähernd decken, so Landsberg. Dennoch sei es richtig, die bestehenden Zuwanderungsregelungen zu ändern.

Potential aus dem Ausland

Die große Koalition hatte sich auf Grundzüge eines Einwanderungsgesetzes für Fachkräfte geeinigt. Nach dem Eckpunktepapier soll es künftig für alle Qualifizierten aus Ländern außerhalb der EU möglich sein, in Deutschland eine entsprechende Arbeit aufzunehmen. Bislang dürfen nur Hochqualifizierte und Fachkräfte in Mangelberufen (z.B. Informatiker, Ingenieure, Ärzte, Altenpfleger usw.) nach Deutschland kommen.

Gerd Landsberg

Gerd Landsberg

Potential im Inland

Landsberg sprach sie auch für die Gewinnung von Fachkräften im Inland aus. Deutschland habe ein "ungehobenes Potenzial". Mehr als 230.000 Menschen unter 25 Jahren seien erwerbslos gemeldet. "Wir müssen uns darauf konzentrieren, diese Personen zu qualifizieren. Das schafft eine Lebensperspektive und nützt dem deutschen Arbeitsmarkt", sagte Landsberg.

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