Bitte warten...

Venezuela Immer mehr Menschen flüchten

Seit 2015 haben nach Schätzungen der Vereinten Nationen rund 2,7 Millionen Menschen Venezuela verlassen. Der UN-Menschenrechtsrat wird sich mit der Lage im südamerikanischen Land befassen.

Eine Frau aus Venezuela sitzt neben Koffern und Taschen vor dem Eingangstor der Botschaft von Venezuela

Viele Menschen verlassen Venezuela

Im vergangenen Jahr hätten täglich im Schnitt 5.000 Menschen angesichts der wirtschaftlichen und politischen Krise, ihre Heimat verlassen, teilten das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR und die Internationale Organisation für Migration (IOM) mit. Die meisten Menschen flohen in Nachbarländer wie Kolumbien und Peru.

Tote und Verletzte

Machtkampf in Venezuela

Militär-Straßenabsperrung in Venezuela

Mittlerweile hat sich die politische Lage verschärft. Viele Menschen haben bei den Auseinandersetzungen ihr Leben verloren. UN-Generalsekretär António Guterres hat sich schockiert über die tödliche Gewalt in Venezuela geäußert. Eine weitere Eskalation der Staatskrise müsse vermieden werden, forderte Guterres in New York. Die Konfliktparteien sollten sich für eine Beruhigung der Lage einsetzen. Bei Zusammenstößen zwischen Anhängern des selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó und Sicherheitskräften waren am Samstag mindestens vier Menschen getötet worden, Hunderte wurden verletzt. Venezuelas Präsident Nicolás Maduro ließ Hilfslieferungen für die hungernde Bevölkerung mit Gewalt stoppen und fachte damit den Konflikt mit der Opposition weiter an.

UN - Menschenrechtsrat

Der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge

António Guterres, UN-Generalsekretär

Der UN-Menschenrechtsrat wird sich in seiner in Genf beginnenden Sitzung mit der Lage in Venezuela befassen. Die UNO schätzt die Zahl der Flüchtlinge aus Venezuela bis Ende des Jahres auf über fünf Millionen. In Venezuela tobt ein Machtkampf zwischen dem selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó und dem umstrittenen Staatschef Nicolás Maduro.

Mehr zum Thema im WWW: