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Flüchtlingshilfe im Netz Wie kann ich helfen?

Menschen, die aus dem Irak, Syrien oder Afrika nach Deutschland fliehen, müssen sich in einer neuen Umgebung und Kultur zurechtfinden. Sie suchen Orientierung, Anschluss, Jobs und Wohnungen. Im Netz gibt es zahlreiche Flüchtlingsinitiativen, die helfen.

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Flüchtlinge willkommen

Flüchtlinge-Willkommen.de

Die Internetseite "Flüchtlinge-Willkommen.de" vermittelt Flüchtlinge in Wohngemeinschaften. Wer also ein freies Zimmer in seiner WG hat, meldet das über die Homepage. So haben fast 90 Flüchtlinge unter anderem in Konstanz und Stuttgart ein Zimmer gefunden. Auf der Webseite heißt es: "Für die Finanzierung der Miete finden wir gemeinsam einen Weg." Abhängig von der Kommune und vom Status des Geflüchteten könne das zum Beispiel eine Kostenübernahme durch Ämter sein oder eine Finanzierung aus Spenden.

Workeer.de

Neben einer Zimmerbörse existiert auch eine Ausbildungs- und Arbeitsplatzbörse für Flüchtlinge. Workeer nennt sich die Plattform. Sie verzeichnet aktuell fast 700 Bewerber und mehr als 900 Jobs. Täglich werden es mehr.

In dieser Liste finden sich Festanstellungen mit mehr als 3.000 Euro Monatsgehalt, aber auch Minijobs mit zehn Euro die Stunde - zum Beispiel als Reinigungskraft in Stuttgart. Viele der Jobs setzen allerdings mehr oder weniger gute Deutschkenntnisse voraus.

Hoomn.com

Screenshot hoomn

hoomn: Auch kleine Dinge helfen

Hilfe mit dem aktuellen Bedarf zusammenzubringen - das ist zurzeit ein großes Thema. Hoomn ist quasi ein schwarzes Brett für das Smartphone. Unter dem Hashtag "Lächeln schenken" posten mehrere Organisationen konkrete Anfragen - auch zur Flüchtlingshilfe - von fehlenden Gymnastikmatten bis zur Begleitung von Flüchtlingen zu Behörden. Das Ganze ist ein Pilotprojekt. Die Hilfsanfragen beziehen sich aktuell vor allem auf den Großraum Stuttgart.

Deutschlandkarte zu Flüchtlingsinitiativen

Flüchtlingsinitiativen gibt es in vielen Städten und Gemeinden. Wer selbst ehrenamtlich helfen möchte, kann sich auf einer Deutschlandkarte schlau machen, ob bei ihm um die Ecke bereits eine Initiative existiert. Die Karte wird auf der Internetseite von Pro Asyl Deutschland angeboten.

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Online: Dimi Triantafillu