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Einwanderung nach Europa Mehr als drei Millionen Aufenthaltstitel erteilt

Etwa 3,1 Millionen Menschen sind im vergangenen Jahr in die EU eingewandert. Die meisten von ihnen waren Arbeitsmigranten. Das teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat mit.

Nahansicht eines Arbeiters mit Helm und Hammer in einer Fabrikhalle

Migrationsgrund Erwerbstätigkeit

Für knapp ein Drittel der Zuwanderer (32 Prozent) war Erwerbstätigkeit der Grund, weitere Migrationsgründe waren Familie (26 Prozent) und Ausbildung (17 Prozent). Andere Gründe, darunter internationaler Schutz, machten 24 Prozent aus.

Insgesamt war es ein Anstieg um 112.000 beziehungsweise 4 Prozent im Vergleich zu 2016.

Beliebtestes Land unter den Arbeitsmigranten war Polen. Das Land gewährte nicht nur insgesamt die meisten Aufenthaltstitel, nämlich 683 000; darunter war mit 87 Prozent auch der höchste Anteil für Arbeitsmigranten. Die meisten von ihnen kamen aus der Ukraine.

Nach Deutschland sind insgesamt 535 000 Menschen eingewandert. Ein Viertel von ihnen stammte aus Syrien, danach folgten Afghanen und Iraker.

Rund 269 000 der Ankömmlinge in Deutschland erhielten den legalen Aufenthaltsstatus als Flüchtlinge oder Schutzbedürftige. Nur 53 000 haben wegen Erwerbstätigkeit einen Aufenthaltstitel erhalten.

Auf Platz drei der beliebtesten Zielländer war 2017 Großbritannien. 517 000 Menschen aus aller Welt erhielten im vergangenen Jahr dort erstmals einen Aufenthaltstitel.