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Anlaufstelle und Impulsgeberin Die Beauftragte des SWR für Vielfalt und Integration

Anna Koktsidou ist die Beauftragte des SWR für Vielfalt und Integration – und damit Anlaufstelle und Impulsgeberin für das Thema Diversität im Unternehmen. Sie ist Ansprechpartnerin intern und extern für die Charta der Vielfalt, der der SWR beigetreten ist.

Anna Koktsidou

Anna Koktsidou, Beauftragte für Vielfalt und Integration des SWR

Unsere Gesellschaft ist bunt und vielfältig - Ziel des SWR ist es, dies auch abzubilden. Deswegen sind wir auch der Charta der Vielfalt beigetreten. Mit der Unterzeichnung verpflichten wir uns, kontinuierlich an einem Arbeitsumfeld zu arbeiten, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfahren Wertschätzung – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

Die Beauftragte für Vielfalt und Integration ist dabei Anlaufstelle und Impulsgeberin für alle Fragen, die die Charta der Vielfalt betreffen. Sie vernetzt die Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen der verschiedenen Vielfalts-Dimensionen im SWR und befördert deren Zusammenarbeit. Dazu hat der SWR den Ausschuss Charta der Vielfalt gegründet, den die Vielfaltsbeauftragte leitet. Denn: Offenheit und Toleranz sind fester Bestandteil der Unternehmenskultur des SWR.

Integration

Die Vielfalts- und Integrationsbeauftragte hat als Schwerpunkt ihrer Tätigkeit zudem den Bereich "kulturelle Vielfalt". Sie ist Ansprechpartnerin für Redaktion, Technik und Verwaltung im SWR für alle Fragen, die die Themen Migration, Asyl, Flüchtlinge, Ausländer, Aussiedler oder ethnische Minderheiten betreffen. Allen Redaktionen und Stellen im Hause, die sich mit Migrationsfragen beschäftigen, steht sie beratend und vermittelnd zur Verfügung. Sie sorgt darüber hinaus für einen kontinuierlichen Informationsaustausch mit relevanten Einrichtungen und Institutionen, die im Bereich der Migrationsarbeit tätig sind.

Sexuelle Vielfalt

Außerdem unterstützt sie die LSBTTIQ-Mitarbeitenden im SWR in ihrem Anliegen, Stereotypen und Vorurteile weiter abzubauen und ist erste Anlaufstelle in Fragen der Diskriminierung gleich welcher Art.

Querschnittsaufgabe

Die Beauftragte für Vielfalt und Integration achtet darauf, dass Vielfalt und Toleranz im SWR im Sinne eines "diversity management" kontinuierlich gepflegt und ausgebaut werden. Offenheit und Toleranz gegenüber allen Kolleginnen und Kollegen gleich welcher Herkunft, religiöser, sexueller und politischer Orientierung versteht sich von selbst und ist Teil der Unternehmenskultur. Vielfalt ist Chefsache im SWR, deshalb berichtet die Vielfalts- und Integrationsbeauftragte direkt an den Intendanten.

Der Südwestrundfunk, beziehungsweise der Vorgängersender SDR, war der erste Sender der ARD, der die Position eines Integrationsbeauftragten einrichtete. Vor über 20 Jahren wurde die Position eines - wie es damals hieß - Ausländerbeauftragten geschaffen. Da unsere Gesellschaft immer vielfältiger wird, wurde es notwendig, die Aufgaben zu erweitern und sie im Amt der Beauftragten für Vielfalt und Integration zu bündeln.

Medienforum Migration

Alle zwei Jahre organisiert die Integrationsbeauftragte die Tagung "Medienforum Migration" im Funkhaus Stuttgart. Die Konferenzreihe zählt mittlerweile zu den größten Fachtagungen in Deutschland zum Thema Migration und Medien. Das "Medienforum Migration" wurde vor über 30 Jahren vom früheren Integrationsbeauftragten des Senders Karl-Heinz Meier-Braun ins Leben gerufen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der öffentlichen Tagung kommen aus allen Bereichen: der politischen Bildung, der pädagogischen Arbeit, der Trauma-Therapie und Flüchtlingshilfe, aus Politik, von Wirtschaftsverbänden, aus der Kultur, aber auch interessierte Privatleute und natürlich Medienschaffende.

Zur Person:

Anna Koktsidou arbeitet auch als Hörfunk- und Online-Redakteurin für die Redaktion Religion, Migration und Gesellschaft. Zudem berichtet sie häufig für die ARD (Hörfunk) aus Griechenland. Sie wurde 1962 in Griechenland geboren und kam 1970 mit ihren Eltern nach Deutschland, wo sie in Stuttgart aufwuchs. Nach Abitur in Stuttgart und Studium in Tübingen (Germanistik/Pädagogik) volontierte sie beim damaligen SDR und arbeitete anschließend in der Nachrichten-, der Politikredaktion sowie im Zeitfunk des SWR.
Für ihr Feature über osteuropäische Frauen, die in Deutschland Senioren pflegen, erhielt sie den Willi-Bleicher-Preis 2014 der IG Metall Baden-Württemberg. Für ihre Reportagen über Griechenland als Einwanderungsland wurde sie 2008 mit dem Preis "Writing for Eastern and Central Europe" der österreichischen Nachrichtenagentur APA ausgezeichnet.