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Ausländer in Deutschland Zahl gestiegen

Deutschland bleibt ein beliebtes Ziel für Zuwanderer. Der Anteil der ausländischen Bevölkerung ist im vergangenen Jahr weiter gewachsen.

Hände eines farbigen Arbeiters ziehen eine Schraube an

Ohne Zuwanderer aus Drittländern kann der Bedarf an Fachkräften in Deutschland bis 2060 nicht mehr gedeckt werden.

Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, ist gut jeder achte Einwohner in Deutschland Ausländer. Deren Anteil ist im vergangenen Jahr auf rund 10,9 Millionen gewachsen. Das war ein Anstieg per Saldo um 2,7 Prozent (290 000).

Den 1,3 Millionen Neuankömmlingen standen im Ausländerzentralregister rund eine Millionen Abwanderer gegenüber.

Viele Fachkräfte kommen nach Deutschland

Auch die Zahl der Nicht-EU-Bürger, die sich zur Arbeit in Deutschland aufhalten, ist im vergangenen Jahr um 20 Prozent gestiegen. Sie erhöhte sich von etwa 217.000 im Jahr 2017 auf rund 266.000 in 2018. Das war im dritten Jahr in Folge ein Anstieg von mehr als 20 Prozent.

Zu den wichtigsten Herkunftsländern zählten Indien (12 Prozent), China (9 Prozent), Bosnien-Herzegowina (8 Prozent) sowie die USA (7 Prozent). Diese Menschen - darunter sind auch viele Fachkräfte - waren im Durchschnitt 35 Jahre alt und zumeist männlich (68 Prozent).

Insgesamt lebten in Deutschland - zum 30. September 2018 - 82,979 Millionen Menschen.