STAND
REDAKTEUR/IN

Die Politikerin Katja Kipping hat die Einführung der Vier-Tage-Arbeitswoche gefordert. Die Beschäftigten wären dabei „glücklicher, gesünder und produktiver“. Was halten Sie von weniger arbeiten bei gleichem Lohn?

4-Tage-Woche für alle? So haben die Nutzer abgestimmt

Die Abstimmung ist zu Ende. In unserer nicht-repräsentativen Umfrage haben die Nutzer von SWR.de folgendermaßen abgestimmt:

Rund 70 Prozent sind für eine 4-Tage-Woche. Gegen die Maßnahme votierten circa 22 Prozent. Weitere 6 Prozent konnten die positiven und negativen Folgen der 4-Tage-Woche nicht abschätzen.

Anlass der Diskussion

Die Parteichefin der Linken hat gefordert, die Corona-Krise als Anlass zu nehmen, deutschlandweit die Arbeitszeit zu verkürzen. Nicht nur die Arbeitnehmer, auch die Arbeitgeber würden davon profitieren, sagte sie der „Rheinischen Post“: Die Mitarbeiter seien motivierter, seltener krank und würden weniger Fehler machen.

„Die Vier-Tage-Woche macht Beschäftigte glücklicher, gesünder und produktiver. Gerade jetzt in der Corona-Krise wäre ein guter Zeitpunkt, um damit anzufangen.“

Staat soll ein Jahr lang Lohnzuschuss zahlen

Die Anschubfinanzierung könnte ein neues Kurzarbeitergeld sein, erklärte Kipping. Unternehmen, die die Arbeitszeit entsprechend reduzieren, sollten ein Jahr lang einen Lohnzuschuss bekommen. Danach sollten die Tarifpartner ein Arbeitszeitmodell mit einer Vier-Tage-Woche oder einer Höchstarbeitszeit von 30 Stunden vereinbaren. Dies jedoch ohne weitere staatliche Hilfen. In der Corona-Krise haben deutsche Firmen für mehr als zehn Millionen Menschen Kurzarbeit angemeldet.

Die Abstimmung ist bereits beendet.

Sind Sie für die 4-Tage-Woche für alle?

  • Ja, das ist eine gute Idee. So lassen sich Beruf und Privatleben besser vereinbaren. 70,9%
  • Nein, eine 4-Tage-Woche bringt mehr Nachteile als Vorteile. 22,6%
  • Das kann ich nicht einschätzen. 6,5%

Hinweis: Das Abstimmungsergebnis zeigt ein Meinungsbild unserer Nutzer*innen und ist nicht repräsentativ.

STAND
REDAKTEUR/IN